Lyrics 2014

Dämmerung

Was ist zu entdecken?
Nur Blut und Tod
In dieser Welt herrscht Krieg!
Naiv, wer etwas anderes liebt
Aus den Ferien zurück
Man lebt nur ein Stück der Zeit
Die Wirklichkeit ist weit
Nur flimmernde Bilder
Doch nicht nur unsere Mütter und Väter sterben in Schuld
Wir auch, nur Geduld.

Naja, der Spaß!

Klar, es gibt so viele Gründe zu leben
Nicht nur zu leiden
Locker und lässig zu bleiben
Ich bin gut darin!
Auch wenn mir manches auf den Magen schlägt
Mein Kopf ist es der stets abwägt
Mein Herz das sich befreit
Meine Offenheit besiegt dann jedes Leid
Vorallem Mitleid mit mir selbst
Versucht es mal :O)

Zu überleben wird dadurch banal.

Glück

Glück gehabt!
Sagt die Welt
Hin und wieder
Alles geht vorüber
Naja, irgendwas kommt nicht mit
Bleibt dann doch auf der Strecke
Aber gerät schnell in Vergessenheit
Wie eine zertretene Schnecke
Pech!

Kastanienliebe

Du schenkst mir das Glück
Ich denk an dich
Kleine Braune Herzen
Hast Du gesammelt für mich
Ich halte sie fest
Schaue sie an
Das war dein Plan
Du trägst mir das Glück
In mein Leben zurück
Von ganzem Herzen
Bist du bei mir
Und ich im Gedanken bei dir.

Turmbau

Ich geh hinein
und warte nur
Du schaust hinaus
Dein Zopf ist ab
Wir steigen Treppen
rauf und runter
Der Turm ist hoch
Die Mauern eng
Ich rieche dich
und jede Gelegenheit
Mein Sinn ist weit
Ich werde alt
Es ist schon Zeit
Doch wenn ich schaue von der Spitz
Das ganze Leben ist ein Witz
Ich lache drüber
das befreit.

For a woman

I’m waiting
Is there a noise?
someone comes
My heart knocks wild
If the door is open?
I hope
But footsteps moving away
I’m staying.

Tomorrow
I would myself open the door.

So einfach

Braucht man sich fürchten?
man fürchtet sich doch
immer wieder
immer noch
Gedanken haben die Macht
über Menschen
Sie lieben heute
und töten morgen
Also lieben wir heute
und fürchten uns morgen
so einfach.

Lied für den Ring

Muster in Metall
Spiegelndes Licht
Du spürst sein Gewicht
Meine Wort aber sprechen
Über die Zeit hinaus
Auch wenn alles schon aus
Ich weiß wir beginnen neu
Ich weiß es ist schwer
Aber jedem Ende
wohnt ein Anfang inne
Jeder Dunkelheit folgt das Licht
Was uns verbindet bleibt
Nur das hat Gewicht
Die Welt ist ein Ring
Ich trage sie am Finger
Sie ist oft eng und kalt
Und schwer zu verstehen
Doch ich sing sie für Dich
einfach schön.

Alte Kriege, neue Kriege

Wenn wir mit dem Finger zeigen
Können wir in unseren Herzen
nicht verschweigen was war.

Unsere Väter und Mütter
waren noch selber Täter
Verführbare Menschen
mit niedrigen Grenzen.

Was wir selbst getan hätten,
darauf möchte ich
sowieso nicht wetten.

Wer also von uns
darf heute den ersten Stein werfen?

Es gibt keinen mit reinem Herzen.

Dunkelheit um uns

Ein Korb voller Narren
Eunuchen der Zeit sind wir
Bösartige Erben derer die Sterben
Zu Feige aus unseren Fehlern zu lernen
Lieber tun wir sie vererben.Wir lächeln gerne
Aber verbergen die dunklen Sterne
hinter unseren finsteren Gedanken
Der Sommer regnet
Ein Zeichen und Spiegel unserer Seele.In der Nacht schreiben wir uns selbst in die Hölle
Lustvoll verliebt in unser Verlangen
Unsere Ideale sind lange schon von uns gegangen
Am Horizont das Ende wohnt
Nahe schon.

Tanz

Immer im Kreis
Kaum ist man rum
Spielt die Musik von Neuem
Jeder Schritt ein Gedicht
Jeder Schwung hat Gewicht
Ich will manchmal schreien
Manchmal in Tränen versinken
Das Leben ist Tanz
Zwischen Dunkelheit und hellem Glanz
Wenn Menschn versagen
Muss man es auch ertragen
Milde und freundlich Lächeln
Den anderen verstehen
Nur so kann aus Hass wieder Liebe entstehen
Ihr werdet es sehen.

Hundeherz

Was man auch glaubt
Die Dinge geschehen anders
Weinende Hunde sind schrecklich
Lasst mich nicht allein
Denn dann muß ich wieder entscheiden
Über Leben und Tod
Hundeherz
Irgendwann denken wir über andere auch anders
Ich hoffe nicht
Das Flüstern ist zu schrecklich
Lieber schreie ich
Oder lasse mich streicheln
Morgen beginnt oder endet ein Leben
Morgen neuer Tag
Aber davor ist die Nacht.

Immer fort

Warum fehlt manchen die Moderne?

Sie leben im Gestern
oder schweifen in die Ferne.

Warum ist der Mensch so dumm?

Er glaubt an Dinge die nicht existieren
und beginnt dabei den Verstand zu verlieren.

Der Geist in uns ist unser Verderben
Diesen Dämon tun wir immer weiter vererben.

Glaube oder Zweifel im Widerstreit
Nur die Natur uns irgendwan davon befreit.

Doch bis dahin immer fort.

 

Simpel

Was ist schon leicht?

Man lebt so und hat so einiges erreicht
Aber manches auch nicht.

Ist man zufrieden?
Die meisten sind es nicht.

Sie müssen sich ständig beweisen
Müssen es treiben, müssen kämpfen,
um die Erde reisen.

Nur dann, so glauben sie, sind sie etwas wert.

Sie tun mir leid
Ich lebe von diesem Stress, zum Glück,
ganz befreit.

 

Niedertracht

Nun denn
was ihr sucht
treibt Euch.Scheut Euch nicht!
Wollt ihr nicht nass werden
Müsst ihr trocken hinter den Ohren sterben.Also los!
Wo bleibt ihr bloß?
Fragen könnt ihr später
Jetzt seit einfach Täter.

Warum?

Die Jagd ist eröffnet
Sie laufen durch das Bild
All die Erinnerungen
Entschlossen
Verschlossen
Begossen wie Pudel
Träumen von einem Wiedersehen
Während sie untergehen.Dann fahrt doch endlich!
Andere kommen nie an
Ich sah den alten Mann
Und ich wusste sogleich es ist genug
Doch was man auch tut
Es schleicht sich davon
Das Verständnis der Welt
Warum?In dieser Sache nicht allein,
bleiben wir dumm und klein.

Gelegenheit

Ich glaub euch ja
Ihr gebt mir die Gelegenheit dazu
Moderne Lyrik ist nicht nur Rap
Der ist auch irgendwann Geschichte
Aber jede Träne wert
denn er hat die langen Zähne
die ihr so liebt.Also, dann lest.

Nullwert

Zahlen haben Bedeutung
in unserer Welt
Ebenso wie Geld
Aber was wisst Ihr schon?
Nichts.Ihr alle seit der Markt.

Zusatz

Was auch schön ist
Ist die Freiheit
Wenn man sie hat
wird es allerdings oft langweilig
Das ist ihr Preis
Wir sind dafür alle zu heiß
Wir glühen vor Energie.Klimaveränderung wie nie.

Mein Hund ist tot

Begrabt mein Herz unter der Felsenbirne
Wir denken an dich
Dein Bellen wird in unseren Ohren nachklingen
unerbittlich
Doch jeden schluckt die Zeit
Nie ist man bereit
Wenn die Welt sich weiter dreht
bleibt man übrig
und versteht nicht ganz warum
das Schicksal so entscheidet
Ein bischen von uns geht dann mit
ins Paradies
Du bist dort jetzt, das ist gewiss.

Neu geboren

Auch wenn Manches nicht geht
Es ist niemals zu spät
Hier findet ein Kind auf die Erde
Dort sterben Tausend
So ist die Welt
Hier virtuell voller Worte
Dort real und brutal
Aber ein Leben ist ein Leben
Eine Zukunft muss es immer geben
Lasst uns den Göttern ihr Scheitern vergeben
Wir Menschen scheitern mit Lust
Das ist es was jedes neue Leben
noch lernen muss.

Nach(t)Worte

Was hält mich wach
Wenn der Schlaf mich braucht
Gedanken in meinem Bauch
Doch all meine Sorgen sind von Liebe umringt
Und ich weiß, das wer liebt, gewinnt,
äh ich meine spinnt.Auch wenn das irre Spiel immer wieder beginnt
Ich kann auch verzeihen
Aber der Drang, mich von alldem zu befreien
Zerrt schon sehr lang an meinen Hilfeschreien.In einer Welt die vor Moderne zerfällt
Ist der einzelne Mensch wie Kleingeld
Das keiner mehr ehrt
Also garnix, keinen Pfifferling mehr wert.

Drachen

Drachen fliegen auch
wenn wir auf dem Sofa liegen
Mindestens im Bauch
Sie segeln duch die Phantasie
Fauchen, spuken Feuer
Malen Rauchwölkchen an die Peripherie
Mit ihrem langen Schwanz
vollführen sie einen Tanz
Ohne Groll und Tam Tam
schauen sie dich an
Drachen sind einfach wunderbar
Sie fressen meine Wut ganz und gar
Danach ist alles wieder gut
Und meine Gedanken fair und klar.

Brutale Welt

Kein halben Sachen mehr
Vergangenheit
holt Gegenwart vom Pferd
Was ist das Leben wert?
Wenn die Angst die Seele frisst
Ein Wort das Andere
Das ist brutaler als jeder Film
Wer wagt verliert
Wer schweigt erfriert
Aber die Welt dreht weiter
Da müssen wir demütig eingestehen
Niemand bemerkt es
wenn wir untergehen.

Der Spuk

Wie ein Spuk im Kopf
Ideen beleben
Sie geben dem Leben
ein Bewegen
Zugleich ist da ein Rudern
zwischen den Stürmen
den hohen Wellen die sich auf türmen
Scheinbar ist das Überleben
unmöglich eben
Doch bei aller Ungerechtigkeit
Bleib ich gelassen
Denn ich weiß
auf meine Kreativität
kann ich mich verlassen
Dann geht auch irgendwann
der Spuk vorbei
und das Leben wieder neu voran.

Milde Dunkelheit

Wer schreibt, bleibt
Aber Gedanken sind nicht immer frei genug
Leise vertreiben wir die Zeit
die uns manchmal erdrückt und keineswegs befreit
Wir warten auf das Verstehen
und fehlen doch
Was uns erfreut ist das immer noch
Was uns erschreckt ist die Angst zu versagen
Doch es gelingt uns sie manchmal zu vertagen
Egal was im Dunkel auf uns lauert
Was dort nach Beachtung schreit
Wir schreiben es milde nieder
immer wieder!

Mitleser

Man weiß nie
Aber selbstbewusst ist das eben doch
das öffentliche Schreiben
Die welche uns das schweigend neiden
sind nicht zu beneiden
Wer nur hämisch kritisieren kann
aus der Deckung
ist nicht unser Niveau
Wer immerzu sich selbst nur sieht
den kann man nicht mehr retten
Der muss sich vor dem Spiegel unsrer Worte hier
nur immerzu verstecken
Er würde sonst ja,
sein unschönes Ich darin entdecken.
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