Lyrics 2016

Der Mop

Fataler Spiegel
Aber wir relativeren nicht zuviel
Farbegal was passiert ist, ist übel
Und es passiert noch!
Im Netz und überall
Frauen sind eine schöne Beute
Männer, krank und ohne Verstand
Mit oder ohne Alkohol,
Ist das hohl!
Wer die Würde einer anderen nicht achtet
ist überall ein Verbrecher
Wer darauf scheinheilig Hass sprüht
ist es nicht minder
Unsere Zeit ist eine, die sich selbst
von ihren Masken befreit
Kaum auszuhalten, aber wir müssen.

Vielleicht

Vielleicht wären Gebete gut
Vielleicht wären Gebete schlecht
Die Vielfalt meiner Hoffnungen ist inflationär
Aber ich weiß nicht mehr
Ich bete nicht mehr
Nie mehr
Aber was dann?
Freiheit?
Vielleicht, aber sie wird so oft, so falsch verstanden.

Katzensprung

Lichtblicke
Durch ersten Schnee
Aber tausendfache Hoffnung tut weh
Wohin ich denke, wohin ich geh
Wohin die Welt, so voller Gewalt
sich dreht
Wer, aus welcher Perspektive schreit
Braucht die Menschheit so viele unschuldige Opfer
um weiter zu kommen?
Man ist wie benommen
Chaos im Kopf
Dabei ist die Vernunft doch nur einen Katzensprung entfernt
Aber irgendwie,
haben wir das Springen verlernt.

Nun ja

Hufeisen hängen nicht mehr an den Wänden
Handys, Phones, Tablets
sind es die uns blenden
Wer hat Angst vorm schwarzen Mann
Die Frau nebenan bestimmt
Jetzt erst recht
Verrückte Zeit
Wo Rauten leben und R.A.F.Großeltern ihre Rente stehlen
Fast könnte man lachen
Wenn man nicht immer auf Bildschirme starren müsste
Wissen ist heute Machine
Wir haben es selbst zu verantworten
Aber immerhin, nunja, bin ich mittendrin
und kann Euch davon berichten
und für die Nachwelt alles verdichten.

Ganz wahr

Manchmal tut man das, was man nicht tuen sollte
Jetzt und in der Vergangenheit
Was in der Zukunft sein wird?
Die Wahrheit schwebt im nicht greifbaren
Ich will sie wissen aber nicht erfahren
Auch Du darfst es nicht
Auch wenn der Schmerz vergeht
Es wäre etwas, was dann immer zwischen uns steht
Obwohl es auch eine andere Zukunft ermöglichen würde
Eine glücklichere?
Das kann niemand wissen oder schreiben
Und ich werde wohl ewig an dieser Ungewissheit leiden
Den Mut habe ich nicht, vermutlich nie
Die ihn haben, in Worten und Taten, bewundere ich…

Ein Leben

Ungefragt kommen Gefühle
Schön und selten erwidert
Sie verleihen für Sekunden Flügel
Was mich jedes mal aufs Neue wundert
Da ist eine Sehnsucht in mir
Nach Leidenschaft von Dir
Doch ich weiß schon zu lange
Du kannst Sie nicht geben,
wie ich sie ersehne, zu erleben
Darum suche ich sie woanders
Namenlose Schöne, geben sie mir
Zahllos sammle ich das Erleben
Schreibe es auch von mir soeben
Aber irgendwas ist da, was uns schützt
vor dem Eklat
Ein Geist der die Möglichkeiten, die sich mir bieten
immer wieder vertreibt
Aber noch bin ich nicht ganz von dieser Sucht befreit,
die in meinen Lenden schreit
Ich hoffe nur, wenn Du es ahnst oder irgendwann erkennst
Das Du verstehst und kannst mir vergeben,
für dieses Leben.

Die Macht

Ist die Macht für etwas gut?
Frau A. ist ein Teil der Zeit
Später wird man genauer entscheiden
Ich weiß zu wenig darüber um hier die Wahrheit zu schreiben
Ich will es auch nicht
Politik ist so perfide und doch…
Zeichnet sie das Bild der Realität
Sind sie also Künstler?
Entartet oder nicht, sie zeichnen das Gesicht der Welt
Kein schönes so oft und doch…
Ich denke immer wir scheitern alle gemeinsam
Keiner kann sich abwenden
Keiner kann es besser und doch…
Hätte ich die Macht, vielleicht hätte ich es doch
besser gemacht.

Begrabt Euch!

Eine schreckliche Vorstellung
Und doch ist es nur ein Teil der Natur
Manche begraben sich schon im Leben
Mach ich auch manchmal
Und es rückt sowieso näher
Da kann man dichten was man will
Wir interpretieren zuviel
Wir sind eben nur einer
Nicht viele!
Was wir denken ist Teil der Mühle
Wir stolpern über die eigenen Sätze durchs Leben
Niemals reicht das um ewig zu leben
Aber ihr dürft sterben
Und dann überlasst den Kampf getrost Euren Erben.

Die Gier

Ist wie ein Tier in uns
Kein Gutmensch ist davon frei
Hat er Besitz und einen Verleih
Ist ihm der Mitmensch einerlei
Die Pflege geht ihm am Arsch vorbei
Hauptsache er bekommt die Kohle
Sein Gewissen hat dabei ins Gras gebissen
Dieses Miteinander ist doch einfach beschissen
Aber mehr und mehr wird das Herz aus Stein
Der ganze Kapitalist zu einem Schwein
Warum soll das heute besser wie früher sein
Das ist doch der Hohn!
Längst wieder Zeit für eine Revolution!

Kein Humor

Wer kann über sich selber lachen?

…KEINER!

Oder sagen wir wenige.
Ein kleines Dorf in der Welt „Rheinland“ genannt, ausgenommen.

Alle anderen nehmen sich viel zu ernst
Sind viel zu dünnhäutig
Zu schnell gekränkt und beleidigt
Nehmen alles persönlich
Können nur subjektiv
Denken immer man wolle ihnen Böses.

Und urteilen und verurteilen schnell.

Das ist die Crux, mit der die Menschen kämpfen!
Hausgemacht und doch sind sie alle unschuldig…
Denn sie bekommen es vorgelebt
Ein ewiger fataler Kreislauf, der zu Hass, Neid und Kriegen führt.

Nichts kann das stoppen, denn die Selbstwahrnehmung ist so verzerrt.

Welt verkehrt!
Nur die Anderen sind schuld!
Keine Geduld!
Keine Nachsicht
Kein auf die leichte Schulter nehmen
Kein objektives vergeben

Mensch humorlos, gnadenlos…
Wohin führt das bloß?

Und doch Sonne im Herzen

Manchmal befreit das Nachdenken
In die Sonne blinzeln
Kurz Innehalten
Dan hört man auf den Tag zu verwalten
Man kann in die Dinge dringen
Um Verständnis ringen
Ich liebe dich!
Du bist mir näher als irgendwer
Doch treu zu bleiben fällt mir schwer
Wir können so nah und auch so fern
Dazwischen wär ich gern
Doch mit der Zeit ist viel
und doch nur wenig neu
Wir sind so ähnlich und doch so verschieden
Das hält uns und hat uns doch vertrieben
Mit Reden würden wir uns nur empören
Das ist es nicht was hilft,
ich kann es spüren.

Zufall Leben

Du willst es nicht hören
Mein ewiges Thema
Ich soll lieber hören deine ewigen Klagen
Du ahnst was wir leben
Ist nicht Liebe eben
Gewohnheit viel mehr
Die wir ertragen.

Zu viele Lasten
Die uns belasten
Ein Funke würde alles zerstören!
Ich kann mich nicht befreien
Ich kann dich nicht befreien
Wir werden also schweigen
und beieinander bleiben.

Bis der Zufall mit einem Knall
Unser Leben verändert
Vielleicht nie.

Botanischer Garten

Noch sind sie verborgen
Im Morgen
In Kälte und Dunkelheit
Zaghaft bereit
Schon bevölkert doch
erste Farbenpracht
die bleichen Wiesen
Ein neuer Frühling erwacht
als wäre nie Winter gewesen.

Mit dem Erwachen

Mit dem Erwachen
Sind wir zurück im Leben
Auch wenn noch eben
Uns Träume umfangen
In denen wir Heldentaten begangen
In denen wir Teil des Universums waren
Mit dem Erwachen
Können wir darüber Lachen
Oder das selbe bedauern
Doch es bleibt ewig schön
Wieder die Sonne zu sehen.

Abschied

Du verhüllst Dein Herz
Mit schweren Gedanken
Dein Wille besiegt das Gefühl
Du willst nicht spüren,
willst nicht berühren
Stellst Dein Leben voll Schranken
Und verschließt die Türen.

Sind wir noch Helden?

Wo sind sie?
Jene von denen wir erzählen
Von denen wir lesen
Die wir schauen in dunklen Sälen
Haben sie niemals gelebt?
Haben sie niemals ihr Leben gegeben
für Ehre und Mut
ihre Kraft und ihr Blut
Für ein Paradies aus Phantasie
Es existierte NIE!
Jene die heute dafür sterben
Ihre verblendeten Erben
Die tausende mit sich reißen ins kalte Grab
Sie sind nur zu bedauern
Ihr Wahn, wie ihre Opfer zu betrauern
Doch wir selbst sind es
Die ihnen das Märchen erzählt
In dem steh, wer andere tötet, ist ein Held
Sie sind es nicht
Und wir sind es nicht
Doch unsere Tränen werden ein Meer,
vielleicht eine Flut
Dann geht die Welt unter
und es ist alles gut.

WILD CAT

Frauen sind wie wilde Katzen
Sie beissen und kratzen
Sind undurchschaubar
Wenn sie mögen zutraulich
Verstimmt jederzeit
Immer auf der Flucht
Mürrisch hungrig doch ohne Lust
Anstrengend mit dem ersten Sonnenstrahl
Bleibt man fern, beleidigt
Bleibt man bei ihnen, schnell leidig
Was Mann auch tut, es kommt nicht gut
Mann zu sein braucht dabei immer Mut.

Schönheit

Die Wahrheit ist nicht immer schön
Manchmal muss man ihr aber begegnen
Im erblühenden Frühling trifft es hart
Man tut eine Fahrt, umsonst…
Bis auf die Erfahrung kein echtes Gefühl
Warum kommt keine Schönheit zu mir?
Sind sie alle vergeben schon hier?
Die Wirklichkeit macht mich arm und einsam
Meine Sehnsucht bleibt allein
Egal wie die Frauen heißen
Ob Blond ob Schwarz, ob alt ob jung
Ich tanze umsonst um sie herum
Schmiede Worte und Taten
Doch sie finden nicht den Mut,
dabei tätet ich allen so gut…

Wechselmai

Wie dass Wetter wechseln die Zeiten
Tage, Wochen, die sich verbreiten
Mann kämpft mit den Dingen
Man ringt mit den Plänen
Welche hab ich gerade?
Irgendwie ist man in Zwängen gefangen
Als Insekt auf einer riesigen Wiese, voller Blumen
Als Hummel, gelesen, gewesen, geflogen…
Aber irgendwo falsch abgebogen
Denn das Reisegeld ist aus!
Auch keine Gewinne in Sicht
Kein Zorro der wieder mal pisst
Selbst die Dichterkultur hinterlässt keine Spur
Ich twittere nur in den Tag
Ein Trash, ein Dirty Talk in den Äther der Zeit
Der Sommer bringt endlich Trockenheit
Oder ein tränenreiches Ende
Ich ahne es, die Luft brennt schon
Aus dem Kamin ein Schrei!
Bald ist es vorbei…

Jetzt!

Wolken ziehen
Tage in Schwüle
Fast allein an den Geräten
Am Abend Spiele
Die Welt ist ein Ball
Die Tore schießen andere
Wiederholt sich das Leben?
Wenn wir überleben
Was ist es wert?
Donner in der Nacht
Die Natur bleibt unbeeindruckt
Scheinbar
Doch wer genau hinsieht
Sieht keine Hummel mehr fliegen
Es wird Zeit, vor dem Ende
Jetzt, noch einmal zu siegen
Oder für immer unterliegen.

Schlangen

Mit den Schlangen gefangen
Ich will nicht mehr
oder will ich doch
Sie verkaufen schön
Sie stehen für alles was mir fehlt
Doch es kostet zuviel
Ich setzte alles aufs Spiel
Und ich merke schon,
Ich bin gefangen,
wie im Korb mit den Schlangen
Und könnte nur durch Dein
liebevolles Flötenspiel,
Je wieder heraus gelangen.

Nachtdrachen

Kommen wir aus der Nacht
Mit uns erwachen
Die wilden Drachen
Mit denen wir während der Dunkelheit
kämpfen oder lachen
Ihre Namen sind Sehnsucht
und Traurigkeit
Von denen uns nur die Sonne
Für kurze Zeit befreit
Aber jetzt eben im Regen
Sehe ich sie noch
Vor dem Fenster schweben.

Chips & Bier & Pornos

Durch den Abend
Manchmal braucht man das!
Nachrichten flimmern
Gedanken dampfen
Streiterei zur Begrüßung, danke!
Aber du kannst auch nicht mehr anders
Alte Knochen
Verdrängte Müdigkeit
Wir baden schon lange nicht mehr zu zweit
Wir entfernen uns in der Nähe
Immer sprachloser
Trennungsgedanken funken
Da ist die Alleinsein Angst und zugleich Sehnsucht
Schneller Orgasmus in der Nacht
Sekundenbefriedigung, Fressen, Saufen, Reue
Jeden Tag aufs Neue
Das ist die kaum erträgliche Wahheit
die ich aufzuschreiben mich scheue
Aber jetzt ist es raus…

Glück

Ich schaue in die Weite
Unverstellt
Da gibst es vieles was mich quält
Aber im Gedanken nur
Doch die Natur hier, sie ist so pur
Sie ist die beste Medizin
Eine echte Frischekur
Hier gewinne ich zurück
Die Zuversicht im ganzen Stück
Egal ob ich noch einsam bin
Der Augenblick mit Euch
Mensch sein, gemeinsam
Das ist Glück.

TERROR

Warum all die unschuldigen Opfer?
Ihr seht das nicht so
Ihr seht Euch selbst als Opfer
ICH Opfer, DU Opfer
Ist das die Mentalität unserer Zeit
Zum Glück bin ich alt
Aber meine Kinder fürchten sich
Vor all den Ego-Shootern, Comichelden, Thrillermonstern
Wisst ihr nicht, dass das hier kein Plastikblut ist?
Ihr seit verdammt tot!
TOT!!!!!!!!!!!!!!!!
Und wir auch… und mit uns all das was wir verzweifelt für
menschlich hielten.

Menschen

Manchmal vergessen wir was wir lieben
Oder sogar dass wir lieben
Manchmal schauen wir in den Himmel und sehen…Gott.
Manchmal vergießen wir Tränen wenn wir in die Ferne sehen
Aber dass ist echt oder nicht?
Wir leben unser Leben und vergessen was wir lieben
Wir laufen und laufen, davon…
Und kommen nie an
Warum können wir das so selten verstehen?
Weil es weh tut, schrecklich weh
Darum verschließen wir lieber die Augen
Aber die Frage in unseren Gedanken bleibt: Warum?

Gott lebt!

Und nun doch, die Rückkehr zur Liebe
Ein halbes Jahr der Wirrungen
Ein Kampf mit mir selbst
Die letzte Chance?
Helfen Gebete vielleicht doch?
Wieviele Beweise brauche ich noch?
Er liebt jene die Liebe geben
Die nicht nur an sich denken
Die ihr Leben ganz anderen schenken
Das ist aber nur wahr, wenn man es wahr macht
So lebt Er in mir und ich spüre mich durch ihn
Wir alte Sünder schaffen es vielleicht
Wenn mein Glaube für uns und unsere
Kinder reicht.

So ernst?

Ja, ich muss selber lachen
Muss es erst wieder lernen
unbeschwert war lange nicht
Getrieben war ich
Rastlos, ratlos, sinnlos
So beladen mit Schuld
So mit dem Überlebenskampf beschäftigt
Dass die Welt sich ohne mich drehte
Ich brauchte Zeit
Um mich endlich zu befreien
Mich zu kasteien
Und mich wieder zu finden
Unter all den Jahren der Vergeudung
Da muss ich lachen!
Und ich hoffe, ich kann nicht mehr aufhören…

Cognac

Erfahren von neuen Orten
Flüssen, Landschaften, Menschen
Das ist uns doch, besonders hier, einen Schluck wert!
Der warm hält und glücklich macht.
Mensch sein ist eben am schönsten mit Käse und Wein.
Ja, ja nur drei Wochen,
aber das ist doch einfach nur schön.
Wie ihr auf meinen Posts auch könnt sehen.
In mir ist das Erleben.
Aber heutzutage kann man das auch schnell weitergeben.
Wir sind Weltbürger eben
Ein Gefühl, dass man in uns nicht töten kann.
Und ewig wird weiterleben.

Staunen

Staunen kann ich immer wieder
Auch und immer über mich selbst
Ich finde Worte und Gefühle
Lese in den Augen
Doch das Meiste bleibt purer Glauben
Die Menschen denken so verschieden
Sind von Irrtümern getrieben
Das trotzdem was miteinander funktioniert
Ist ein blaues Wunder
Unlängst lebte ich weiter
Wünschte mir ich könnte es wie B.D.vertonen
Dann würde darin mehr Ewigkeit wohnen
Wünsche ich das?
Wenn ich aus dem Staunen heraus komme vielleicht.

Anders

Blätter färben sich
Ich nicht
Es vergehen Jahre
Aber meine Gefühle bleiben persönlich
zwar gewöhnlich,
und doch einzigartig,
unvergleichlich…
Warum wollen das viele nicht sein?
Sie wollen nur sein wie Andere,
nur das haben was Andere haben,
Sie sind nicht sie selbst,
NIE
Sie färben sich wie alle Blätter,
drehen sich nach dem Wetter
und fallen gemeinsam herab.
Sie sind nie anders
NIE
Anders sein macht ihnen Angst
Immer, immer, immer
und überall
Mir nicht.

Das Leben ist nicht…

Warum ist das Leben so kompliziert?
Es kommt nicht zur Ruhe
Was ich auch tue.
Vielleicht bin ich auch selber schuld
Aber das ist mein erstes Leben
Woher soll ich da die Erfahrung nehmen?
Ich gehe bestimmt nicht volles Risiko
Und doch wähnt man sich fast jeden Tag im Zoo
Die Menschen sind einfach verschieden
und genau wie ich getrieben.
Das mit dem Leben, geht eben, jedem so.
So geht ein halbes Jahundert vorbei,
wie ein Wimpernschlag.
Bin dabei neu geboren und tausend Tode gestorben, jeden Tag.
Das Leben ist nicht leicht und was hab ich schon erreicht?
Vielleicht lebt, auch wenn das Fallbeil, über mir schwebt,
ein Teil in meinen Kinder fort.
Hoffentlich ein paar der Dinge
um die ich mit mir selber ringe.

Wie wir Mauern vertrauen.

Das schauen auf Mauern
Ist uns vertraut
Denn wir argwöhnen gerne
Das dort hinter was lauert
Darum bleiben wir hocken
Genau wie das Monster dadrüben
Das spürt auch die Angst
Und will sich nicht trauen
hinüber zu uns zu schauen
Also werden wir weiter
an unseren Mauern bauen
Anstatt zu vertrauen und
einfach mal rüber zu schauen.

Die dunkle Seite

Können wir noch weinen?
Wir überschlagen diese finsteren Kapitel
Die unvermutet in unserm Leben auftauchen
So düster haben wir nicht erwartet
Warum Menschen töten?
Weil sie denken sie müssen
Wie absurd…
Kleinkriminelle halten sich für Propheten
Sie sind aber nur ihr eigener Gott
Welches Schicksal schwebt über uns?
Die Seiten sind zu dunkel
Nichts wird uns verraten…nur Gemunkel
Der Wahn frist seine Kinder
Wie Vögel die gegen Scheiben fliegen
Ich will schreien!
Aber es kommt vor Entsetzen nichts aus meinem trockenen Mund
Also ist Schreiben Pflicht
Im Dunkel unser letztes Licht.

Nachdrang

Geliebte, ich spüre Dich
Du spürst es auch
Und doch tanzt Du mit dem Zweifel
Du bist unersättlich wie ich
Ob Bäume oder geheime Räume
Versteckte Sehnsucht treibt uns
aus- und zueinander
In tiefer Leidenschaft verbunden
und getrieben
Bist Du die wahre Liebe die ich seit Jahren suche
Schmerzhaft schön, will ich mit Dir
untergehen und dabei den Himmel sehen.

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