Lyrics 2018

Kein bisschen …

Ungebremst ins neue Jahr
auf der Überholspur!
gierig auf das erleben, fühlen, gewinnen
ein verrückt wunderbares Jahr zurück lassen
voller Energie
mit dem Geist der Liebe im Herzen
für alles Schöne
gegen die dunklen Schatten der Zeit
leben, leben, leben!
das Alter ignorieren
jung sein für ewig
nicht anlegen, nicht ausruhen…
kein bisschen!
Die Leidenschaft ist mein Herzschrittmacher
die Wollust ihr Treibstoff
Schöner geht nicht, feuchter, nackter
Das Spiel der Körper sein
ganz Schwanz,
ganz Lippen, Titten, Möse
Nichts bedeutet mehr und wenn es bei Euch auch so wär
Wäre die Welt schöner, friedlicher…
Alle Energie im Krieg der Leiber
Männer, Männer, Weiber, Weiber!
Wir lachen, ihr lacht?
Dann ist ein Anfang gemacht :O)
Mit Dir scheint es zu sein
Mal schauen ob es mir auch gelingt
Die Balance zu halten,
denn ich weiß, wir müssen ehrlich sein
zumindest ein bisschen
Aber die Fantasie beflügelt uns wie nie
und auch das ist echt
und wenn es sich so gut anfühlt wie jetzt,
dann kann das sein doch nicht schlecht
Nein, die Welt ist da gut,
wo sie uns gut tut.

… nichts muss

alles kann
nur muss Mann oder Frau auch wollen,
so ist es immer,
aber leichter gesagt als getan
manchmal schnell vertan.
Alle sind wir nur Menschen,
wir wissen manchmal nicht so recht
und entscheiden doch so oft, zu schnell und schlecht
Warum nur?
Besonders wenn wir schon so viel Erfahrung haben,
aber was ist Vernunft, wenn Gold und Brüste locken
die Geschichte ist so irre alt…
Du bist vielleicht anders,
aber ich weiß nicht, ob Du nicht nur Angst vor dem tiefen Gefühl hast,
es wirklich zuzulassen…
Du hast es Dir schon abgewöhnt
und doch tickt Dein Herz heimlich
Aber, hab mich schon so oft geirrt
Nein, ich stehe für das Gefühl anderer nicht mehr ein
Erst recht nicht bei Frauen
Da bin ich ein gebranntes Kind
Du bestimmt auch
Jetzt, lassen wir uns Freiheit
Das ist schön und doch zerrt es sanft an
unserer Sehnsucht nach dem Menschen,
der irgendwann in jedem Herz wohnen muss,
will man wirklich glücklich sein.
Du stehst schon an der Tür, ich weiß,
aber kommst nicht rein.

…dagegen schreiben!

gegen die neuen Moden,
junge Männer mit Bärten,
die nicht merken wofür sie stehen
dass ihre jungen Frauen das garnicht lieben
und sich lieber zu Älteren legen…
Das ist noch das Geringste
Gesellschaft im Wandel
War alles schon mal da
und nur wenige Poeten singen dagegen
meist auch Frauen eben.
Sie stehen auf, emanzipiert, befreit
doch sie sind leider auch in der Minderheit
Die Mehrheit, die Männer die hier noch immer entscheiden,
konsumieren ihr Leben nur
Gehen mit allen dämlichen Moden
Schauen auf die eigenen kleinen Erfolg nur
und wer eben geschossen ein Tor
Wollen nur erleben
Aber scheißen auf die Tiere, die Natur und den gesamten Planeten
Pissen auf die anderen hinter den Zäunen, auf den Bäumen
Wir können doch nicht mit allen teilen…
WARUM NICHT!?
Wir müssen dagegen schreiben, singen!
Zumindest uns in Erinnerung bringen
Die Welt kostet Geld,
aber viele eben auch das Leben
Wir haben nur Glück,
auf der richtigen Seite der Mauern zu leben
Das wollt ihr vergessen, betäubt Euer Gewissen,
verwischt Eure Spuren nur…
Ich für hier Dokument,
damit in der Zukunft noch jeder Eure Namen kennt
und die derer, die ihr unschuldig verbrennt.

der Blues…

bleibt uns
wenn der Hip vorüber
und manchmal können wir auch darüber dichten, singen…
schön, schräg oder sogar himmlisch
Aber im Kopf ist auch immer ein Schmerz
Spurlos geht das leben und lieben nicht vorüber
Auch wenn wir zeitweise uns jünger fühlen
wir werden alt
Aber die Welt erneuert sich
Bis es nicht mehr geht
Vielleicht ist es auch schon zu spät
Trotzdem, der Blues ist schön…
Ich lebe ihn nackt, verkleidet, bemalt
Er ist die Kunst meines Lebens
Wie die Worte, Zeichen, die hier die Welt streicheln
Aber es nützt nichts,
außer meinem Gewissen
Auch wenn alle anderen sagen würden,
ich bin vom Affen gebissen
Ich bereue es nicht
Denn es ist unsagbar schön,
auch wenn wir danach in Asche und Tränen gehen
Wir haben über den Schmerz gefühlt
Das war es wert.

Patterson’s Notizen …

Gedanken, Gedichte verloren
Dieser Film war wirklich besonders
Eine zufällige Inspiration…
Langsam, normal und doch mit verborgener Dynamik
Was wäre wenn all meine Worte verloren gingen?
Aufgefressen von einem Hund z.B.
Ich hab einen Hund
Dann, keine Ahnung, würde ich neue finden,
vermutlich
Auch wenn ich traurig wäre, für den Augenblick
Aber verlorene Gedichte sind wie verlorene Liebe
Sie kann zurückkehren
Noch schöner, noch kreativer
oder einfach neu
Jedes Ende birgt einen neuen Anfang
Das ist immer wahr!
Vielleicht bereut das Ende es trotzdem manchmal
zu Ende zu sein…
Meine Notizen sind sowieso jetzt nie zu Ende
außer die Welt ist es irgendwann
Doch dann schwirren sie vielleicht trotzdem ewig
digital durchs All
Aber sie bleiben doch immer nur Zeugnis
eines banalen Lebens
Banal schön…

# zurück geht immer

egal wo …
Verzeihung ist möglich
Miteinander reden
Vergeben, erklären …
doch erst muss man was erleben
mit dem Sein verkehren
Vergrabt Euch nicht!
# Beschwert Euch nicht!
Sondern geht mit Euch selbst offensiv ins Gericht
Ein Miteinander ist nur anders möglich,
wenn ihr Eurer eigenen Verklemmung, Hemmung, seht ins Gesicht
Eine freiere Welt ist möglich.
Werft alle Balast Weg!
Keine Religion, keine Moral, keine Konvention mehr!
Nur das ist die Ursache
von Angst und Unterdrückung
Kommt zurück ins Paradies
und traut Euch zu wiedersprechen
Der Apfel ist doch längst gegessen
Strafe ist kein Mittel
nur Liebe…

…der goldene Käfig

Spiel oder Gefahr,
jedenfalls wunderbar
dieser Reiz, dieses Erleben
ist mehr als alles Vergangene war
und ist es auch wert zu lügen
Wir sind in dieser Gegenwart so online sowieso,
wir sind so on(al)lein mit der Welt
aber unsere Stimme ist da
und in diesem Meer aus Stimmen erst,
lernt sie zu schwimmen
Werd ich berühmt, falsch oder wahr?
Hälst Du mich aus?
Ein schöner Gedanke!
Und schon die erste Nacht mit Dir
verdient Erwähnung hier
Sie soll aber nicht werden zur Pflicht
Selbstverständlich ist sie nicht
Aber sie war schön und bleibt in mir
Und sie zeigt uns, es ist mehr wie Spiel
Es ist ernst und bleibt doch leicht
In seiner Freiheit unerreicht…
Lass uns immer weiter spielen
Solange es uns ein so schönes Verlangen ist,
egal ob verliebt oder nicht.
Es ist wie ein goldener Käfig mit offener Tür
Schön dass es das gibt mit Dir.

Wir diskutieren…

aber irgendwie ist das immer gleich
es gibt Fäden die passen nie zusammen
egal wieviele Jahre wir das jetzt tun
und immer gerätst Du in Wut
und immer ist am Ende alles wieder gut
weil Du Dir dann doch eingestehst,
dass meine Argumente objektiv wahr sind…
Aber Du kannst nicht anders,
der Frust muss raus, Du musst ungerecht sein
Und ich weiß es liegt nicht am Thema
sonder an Deinem Leben
Ich konnte Dir nie geben, was ein uns ist
Es war immer nur ein Wunsch von Dir
Das Leben mit mir
Nicht meiner, ich hab mich überreden lassen
Sicher, an Deinen charmanten Tagen
Aber, hauptsächlich weil ich so wenig wusste
über das, was ich hätte haben können
Klar, ich bin auch an Dir und mit Dir gewachsen
Vielleicht wäre alles schlechter gekommen ohne Dich,
vielleicht auch nicht
So viel Zeit hab ich in Dich investiert,
auch in uns und das war sicher was wert
Aber mehr als Gewöhnung ist es nicht geworden
Darum musste ich es mir so lange selbst besorgen
Und nun lebe ich endlich gut, neben Dir
und Deinen kleinlichen Alltagssorgen
Ich fühle mich schuldig und gemein,
aber habe ich denn kein Recht glücklich zu sein?
Ich will darüber nicht mehr diskutieren…

Racing Woman

… was ist der richtige Lebensweg
oder Lebens-abschnitts-Sinn?
Für jede/n anders,
aber vielleicht ist es
auch nur ein Wunschweg,
ein Wahnsinn,
den wir mit verbunden Augen gehen,
um die klare Wahrheit nicht zu sehen.
Kann Mann/Frau seine Liebe auf
viele vergeben oder ist es dann
nicht nur ein Nicht-allein-sein wollen?
Viele Freunde ist toll,
aber finden die das auch?
Hat nicht jeder dann weniger
und erst recht die Kurzzeit-baldwieder-Liebhaber?
Du kannst nicht los lassen,
weil Du noch nirgends angekommen bist
und jede Option dir halten willst
das hält alle aber nur halbgar
und lässt immer Spiel für die falsche Hoffnung,
zu kommen doch mit dir ins Ziel.
So kann auch niemand sich von Dir lösen
Und Dir selbst bleibt keine Zeit für Dich,
Du reibst Dich auf und findest so,
den Richtigen auch nimmer nicht.
Aber dies rasende Leben
ist auch schön eben,
darum sei Dir vergeben.

… die Kunst

ausgestellt, verarbeitet,
in die Welt gesprüht…
Wer das kann, Hut ab…
Ich mache nur viele Wort immer,
Bilder sagen manchmal mehr
und ich würde auch lieber,
in ruhigeren Farbströmen arbeiten.
Bin einfach erschöpft!
Ich merke es mehr und mehr
Meine Kreativität leidet sehr
Stürme des Lebens wüten um mich her
Auch echte Katastrophen hat die Welt gerade
Man sollte also kämpfen,
aber ich würde eben lieber in Deinen
Armen liegen…
Wer sich als erstes angesprochen fühlt,
bitte traut Eurem Verlangen.
Nein? Dann muss ich wohl weiter
alleine leiden ;O)
Aber immerhin versuche ich cool zu bleiben,
mich nicht in Launen zu ergehen,
über den Dingen zu stehen.
Ist gerade echt schwer,
die Erschöpfung wiegt sehr
Aber das ist ja die Kunst,
nur wer sein Matyrium durchhält,
bleibt für die Nachwelt,
ein wahrer Held.

… immer dasselbe

aber muss ich nicht,
meinem Bauchgefühl vertrauen,
auf mein Herz und meine Leidenschaft bauen
wenn ich die Liebe finden will
und sie halten in mir, in Dir,
oder ist es mein Schicksal,
ein Luftschloss nach dem anderen zu bauen
das mir einstürzt, zerplatzt, verweht,
weil immer irgendein Gespenst,
ein alter Liebhaber dort lebt.
Meine Traurigkeit bleibt zurück
Sie rufen laut, sie lieben mich und doch teilt
mit mir, keine für immer ihr Glück.
Die eine aus Angst,
die andere aus falscher Hoffnung,
die dritte aus Freiheitsdrang …
Bei keiner komme ich wirklich im Herzen an.
Meine Schönheit ist zu schön,
meine Zärtlichkeit zu sanft,
meine Wildheit ungestüm,
meiner Treue wird misstraut,
jede Ehrlichkeit als Fantasie gesehen.
Doch ich bin im Grunde selber Schuld,
denn ich kann nie widerstehen,
in Ungeduld, aus meinem Herzen Worte zu schmieden,
mit denen sie alle,
in den eigenen dunklen Spiegel sehen.
So wird aus dem fröhlichen Poet,
sein eigner Untergangsprophet.
Wenn ich’s merke,
ist’s schon zu spät.

… die eigene Wahrheit

ja, ja, das Thema liegt mir flau im Magen
nichts was richtiger ist,
nichts was auch der Dümmste nicht vergisst,
Seine Sicht!
Nur wenige können objektiv sein,
Nur wenige nicht schnell selbst verletzt,
Kaum einer nicht blind für eigne Fehler
und Irrtümer.
Und wenn doch da eine Ahnung ist am Horizont,
man selbst schon zweifelt,
so will man doch diese nicht gespiegelt haben,
dann führt das gerade nur dazu,
dass man im wilden Abwehrreflex,
das vorher tote wieder belebt und plötzlich in den Himmel hebt.
Dann lieber mit einer schlechten Entscheidung
bis zur bitteren Scheidung.
Menschlich, aber immer wieder,
streckt mich die Verzweiflung darüber
nieder…

Manipulation

… die Menschen um uns
beeinflußen uns
bewerten uns
führen und verführen uns
lassen uns träumen
verstummen, weinen
Wir verlieren die Realität
Wir erkennen die Wahrheit zu spät
Wir machen Fehler,
begehen Irrtümer
immer schlimmer
Ich bin nicht ausgeschlossen
Aber immer betroffen
Warum kann nur ich
zwischen den Worten lesen?
Mein Herz ist schwer,
mein Kopf so leer
Warum nur dreht sich
die Welt immer rund?
Ich wünschte, ich wäre dumm
oder reich.
Dann wär mir dieser Irrsinn gleich.

Mal sehen…

wie wird es weitergehen?
ich bin im rein und raus
im hin und her,
im an und aus,
gefangen sehr und vielleicht,
haben die vielen Worte schon
zuviel gesagt,
ausgesprochen und zerbrochen,
vielleicht ist aber auch,
diesmal ein wacher Geist
mein Wiederpart,
eine Frau die reflektiert,
die nicht in ihrer starren
Meinung und Angst gefriert.
Ich hoffe sehr das es
das eine Mal so ist
Mal sehen,
dann kann es mit uns,
weiter gehen.

…aushalten

ist nicht leicht
ich möchte fliegen zu Dir
ich möchte Worte der Verzeihung finden
meine Dummheit Dir zu Füßen legen
und doch weiß ich es war wichtig
über meine verletzte Seele zu reden
nicht zu schweigen in mir
nicht den Schmerz zu hegen
Die Welt ist nicht nur Licht
sondern auch Schatten,
man muss sie nicht ertragen,
sondern vertreiben
Dein Weg ist mir so neu
Was treibt Dich,
wo war Dein Vertrauen in mich
was Du wirklich willst zu sagen,
wolltest Du bewusst meine Tolleranz erfragen
Bist Du Opfer Deiner Triebe
Bist Du im Machtspiel gefangen
in dieser älteren Liebe
Meine Reaktion war ein dejavu für mich
doch sicher ist nicht alles falsch
was ich hier spüre und nicht alles
muss ich akzeptieren
Denn auch wenn wir noch so offen lieben
ist keiner von uns von
Ehrlichkeit und Achtsamkeit befreit
Das hätten wir sofort reden sollen
Jetzt ist schon viel auszuhalten
und zu verdauen
Lass uns aber nicht zu lange,
nur in die Sterne schauen,
denn nur echte Nähe,
schafft auch wieder Vertrauen.

Liebe…

in mir
aus mir heraus
die Schönheit bleibt
in unseren Herzen
die Wildheit
die Schmerzen
die Fantasie
und die Freiheit fliegt
irgendwohin…
wenn wir sie nicht in uns finden
wird sie verschwinden
in dir
in uns
sind wir viele
und doch jeder so anders, besonders
wenn ich dir in die Augen schaue
seh ich Liebe
aber sie sieht anders aus als meine
sie hat so viele Gesichter
und zum fliehen Beine
Haben ich sie mit Worten vertrieben
ist sie mir trotzdem immer
ein bisschen geblieben
wandelbar
immer neu entdeckbar, erweckbar
mit jeder
wieder anders
aber auch die Erinnerung
geht nicht
sie lebt immer
in mir.

Winterrose

… meine Seele ist eine Blume
und wie ein Tagebuch in mir
kein Winter mehr hier
Die Welt erwärmt sich
Wir sind schuld
Um was daran zu ändern,
dafür fehlt uns die Geduld
Wir sind in so vielen,
wichtigeren Dingen verstrickt
Unser ganzes Streben und Leben,
wird davon gefickt
Manche in Arbeit
Andere in Aktionismus
Oder in Trägheit gefangen
Ausreden gibt es immer genug
Ich immerhin versuch dem
zu entrinnen
Ich schau nach dem Schönen
das uns verblieben
und versuch es zu lieben
Aber alle anderen sind getrieben
zu funktionieren
etwas zu produzieren
sich unablässig zu vergleichen
ob sie die Anerkennung der andere erreichen
Und macht man da nicht mit
erklären sie dich für verrückt
Dabei bin ich nur eine Winterrose
Ein Wunder, ein Mensch
der von außen glitzert
und von innen brennt
Wann kommt die Prinzessin
die das endlich erkennt ;O)
Aber die gibt es ja nicht mehr
Sie sind alle nur mehr Funktionär…

… sind unsere Tränen echt?

oder das Lächeln …
Ist unser Denken kompatibel
oder das Fühlen,
in die Augen schauen,
sind wir was wir glauben zu sein
oder nur ein Selbstbild.
Wer kann das schon sicher sagen,
woran sollen wir uns halten.
Leben ist ein Spiel mit dem Feuer,
aber viele versuchen es zu meiden,
sie bleiben, in sicheren Gefilden,
und halten alle anderen für die Wilden.
Sie weinen nur bei Filmen,
oder bei Teilen des Lebens,
die sich wie Filme anfühlen.
Geht mir auch so,
ist wie antrainiert.
Doch echte Gefühle sind das nicht,
nach denen bin ich noch auf der Jagd
und hin und wieder kommen sie,
wie Schatten in Sicht.
Doch sie sind scheu und glauben oft,
an sich selber nicht.
Trotzdem ist es schön,
auch wenn es schmerzt,
sie entwischen zu sehen,
wenn man nur einen kurzen Moment,
sie als echt erkennt.

Laufen…

wohin?
Begegnen macht Sinn!
Neue Menschen sehen, verstehen
Die Vielfalt der Gedanken, Gefühle
trauen wir uns doch einfach
Statt uns aneinander zu klammern
Oder an Regeln, Normen, Gesetze
In die Augen schauen nur,
schafft Vertrauen
Dann braucht man alle die Zäune nicht mehr
Besonders die in unseren Köpfen
Wir müssten nirgendwo hin laufen,
nicht mehr entfliehen
Wir könnten glücklich sein an jedem Ort
Was treibt uns nur fort
Das Missverstehen,
die eingebildete Wahrheit,
die uns beruhigt und betäubt,
wie eine Droge,
aber ebenso wie jedes Rauschmittel,
zerstört sie uns auch,
lässt uns ausgehöhlt und verzweifelt zurück
Dann erkennen wir leider zu spät,
das nur Freiheit,
der Pfad wäre gewesen zum Glück
Haltet an!
Und denkt einfach mal nach ein Stück.

Nur Figuren

Immer noch jagen wir auf den Spuren der Welt
Es ist wie ein Krimi,
Gefühle sind absolut spannend.
Und jetzt spiel ich auch Versteck vor ihnen.
Wieder zieht uns die Zeit weiter
und irgendwas lauert da!
Während wir auf Rettung hoffen wie immer.
Es braucht Nerven wie Drahtseile in diesem Leben.
Wir sind die Bauern auf dem Schachbrett,
Figuren mit Herz und Gehirn.
Doch manchmal wünschte ich mir wir wären nur aus Holz
Du bist krank, auch körperlich,
aber immerhin willst Du Dein Herz heilen,
das haben sich andere nicht getraut.
Ich rechne es Dir hoch an
und hoffe ich kann es umarmen dann.
Ich weiß genau, wenn wir das Küssen wieder finden,
wird es uns auch wieder verbinden,
das gelingt mir mit jeder, gestern erst
und ob das auch wunderschön ist,
ist es doch eine Fähigkeit fatal,
denn es bringt alle Figuren aus der Bahn,
Meine Schuld, mein irres Spiel!
Ich weiß es und kann doch nicht viel tun dagegen
Denn nur so spüre ich mein Leben,
aber Du auch…

Euer Zorn…

Warum ist so viel Zorn in Euch,
über die kleinsten Dinge,
so viel Unzufriedenheit,
so wenig Respekt vor dem anderen,
so viel Blick nur auf Euch selbst,
immer das negative betonen,
blind für die Dinge die gut sind,
keine Geduld haben.
Euer Zorn ist reine Angst.
Und wenn er auch manchmal schnell verraucht,
bleibt er im Bauch.
Ihr tragt ihn nach,
bis zum nächsten Anlass
und nichts habt ihr daraus gelernt
Woher nur kommt diese Wut,
diese Zweifel an Euch selbst,
die ihr auf andere spiegelt nur,
warum könnt ihr nicht vertrauen,
warum nicht zufrieden sein mit dem was ist.
Euer Zorn zerstört Euch selbst
und er löscht die Liebe,
die es vielleicht einmal gab,
denn für diese ist stete Kritik ein kaltes Grab.
Ich weiß wirklich nicht,
was ich tun kann, nichts ist Euch recht,
alles nur schlecht.
Wenn ihr so die Welt wollt sehen,
müssen wir wohl auseinander gehen
Aber, ich kann es nicht verstehen …

Glück

…endlich frei
aber Arbeit wartet nicht
auch wenn wir mal kurz weg sind
besonders wenn uns die Mittel fehlen
kommen wir nicht weit
wann kommt der Paukenschlag
der uns befreit
verdient ist er längst
denn so viel Glück in der Liebe hab ich gar nicht
kann man wirklich nicht sagen
also wann endlich im Spiel
Aber so denken viele, vermute ich
Nur auch das Glück, haben immer nur die anderen
Es trifft selten den Richtigen
Klar, wir verpulfern immer alles
für schöne Dinge
Aber trotzdem erscheint mir,
doch unsere Unschuld bewiesen,
denn all unser Geld fließt an die Bösen und Fiesen
Banken, Vermieter und sonstige Profiteure des Marktes
Wenn nur Kommunismus was nützen würde
Leider ist Vorteilnahme ein menschliches Gen
Wer da nicht mimacht, zu dämlich ist
andere auszubeuten, wird ausgebeutet
Gerecht ist dieser Wettbewerb nicht
Denn zu viele haben bessere Startbedingungen
Und bilden sich noch darauf ein, besser zu sein
Geerbt oder gestohlenes Geld vermehrt sich wie wild
Sauer verdientes dagegen selten
Gerecht ist anders
Da bleibt doch nur bescheiden sein
und „nur kein Neid“ zu schreien!

… sind wir angekommen?

ich bin nicht sicher
immer noch nicht
und doch, mehr fühlen geht nicht
ich glaube du fühlst es auch
aber aussprechen fällt Dir schwer
und gerade das so sehr
Vielleicht kannst Du es auch immer noch nicht
Vielleicht ist Dir das Prinzip Freiheit
noch immer wichtiger
Mein Herz ist da noch verwundbar
ich kann es nicht leugnen
Auch wenn ich mir einen Panzer
aus Absichtserklärungen zugelegt habe
Ich vermisse Dich heute
auch wenn wir uns doch heute erst gespürt haben
Vielleicht weil es morgen schon wieder alles anders ist
Werde ich Dir morgen noch besonders sein
Oder doch nur einer unter vielen
Ich weiß was mein Herz sich wünscht
Aber mein Verstand sagt,
es ist doch sehr dumm,
nicht die Freiheit zu wählen.
Nur das Dumme ist,
es ist einfach schöner dumm zu sein …

GROKO oh NO!

… was tut ihr da ihr Narren,
ich komme gerade von vielen,
aber die sind nur harmlos gegen Euch,
ihr seit so naiv verantwortungslos,
im Ringen um Macht und Posten,
dreht ihr Euch nur noch um Euch selbst.
Ein gefährlicher Tanz,
der nur jenen zuspielt,
die ihr davon ausgeschlossen habt.
Sie lachen sich ins Fäustchen
und ihre Zustimmung im Volk wächst
von ganz alleine ins Unermessliche.
Warum erinnert mich das fatal an Weimar?
So gesichtslos wie formatlos
sind Eure Köpfe und Köpfinnen,
wer soll Euch denn zutrauen,
einen so gewaltigen Staat zu führen?
Keine echte Führungsfigur in Sicht,
dann wartet eine am rechten Rand gewiss
und klappert mit seinem schnurrbärtigen Gebiss.
Ihr macht unsere Demokratie zum Kasperletheater,
jede nächste Wahl wird Euch die Rechnung ausstellen,
aber wir müssen es für Euch ausbaden.
Beginnt endlich über den eigenen Partei-Tellerrand zu schauen!
Nur dann gewinnt ihr wieder Vertrauen.
Es ist jetzt schon, ein sehr weiter Weg,
vielleicht zu weit.

… wenn wir nicht Liebe suchen

was dann?
Auch Liebe ist nicht nur stark,
sie ist verletzlich,
sie schmerzt,
sie kann brechen,
und tiefe Wunden schlagen.
Du fürchtest sie ich weiß
und doch spürst Du sie tief in Dir,
gerade darum sehr.
Du flüchtest in die Freiheit,
in die Arme anderer,
in das wilde Gefühl das dich ablenkt,
die Liebe überdecken soll in Dir,
den süßen Schmerz.
Aber nichts kann sie für immer auslöschen
in Deinem Herzen.
Wenn wir uns einmal begegnet sind,
glüht sie in uns,
raschelt sie durch den langen Tag,
leuchtet in der dunklen Nacht,
flüstert sie der Wind,
fließt sie durch unsere Adern
und träumt in unseren Gedanken davon,
endlich über unsere Lippen zu kommen.

Mann und Frau

… eine Wiederholung
durch die Zeit
wir finden uns
die Liebe und ich
aber was bringt mir das?
außer Zeitverlust.
Mann und Frau
… eine Wiederholung
durch die Zeit
wir finden uns
die Liebe und ich
aber wie kann ich sie halten?
zu wenig Zeit für Lust.

Und zu viele haben sich schon
daran gewöhnt und damit abgefunden…
Aber, Gewöhnung ist keine Liebe!

Nachtmusik

… ruhig und melancholisch
ein Bier oder zwei
junge Mädels am Tisch nebenan
Das sind Dinge die mich retten können
eine Zeit lang …
Ich flüchte in die Dunkelheit
denke an Dich, aber Du willst die Vielfalt,
konzentrierst Dich nicht
Das ist frei, aber auch ein Einerlei
So dumm nicht immer sich im Arm zu halten,
wenn wir uns doch beide nur danach sehnen.
Ich weiß ich träume nur,
von einer Frau die frei denkt
und doch nur mir, ihre Liebe schenkt.
Du träumst anders
Du denkst anders
Und kannst Dir noch nicht zugestehen das
Deine Gefühle es anders sehen …
Da brauche ich Geduld
und dabei nehme ich was ich kriege von Dir
Nichts ist schöner!
Und doch ist die Nacht voll trauriger Musik,
über all die Menschen, die sich stehen selbst im Weg
Aber Melancholie sucht Zärtlichkeit …
Morgen, hoffe ich, bist Du wieder,
ein kleines Stück mehr soweit.

S(t)at(d)t ESSEN

… ist menschlich
Kämpfen auch
wir sind nicht anders
nur weißer
und meist satter
aber Liebe kann man
auch auf arabisch schreiben
ebenso wie Warten
aber wer wartet schon gerne
Generationen lang, auf Gleichberechtigung
Wir wollen es gleich haben,
aber müssen dann auch was hergeben
von unserem satten Leben.
Für beide Seiten nicht leicht
Und wir misstrauen den anderen
ebenso wie uns selbst.
Wir wollen gut sein,
aber es auch weiter gut haben.
Sich aneinander gewöhnen,
geht nicht schnell.
Denn unser Angst ist
auch menschlich
und nur aus ihr resultiert
die Gewalt.
Diese Wahrheit ist so alt
wie die Welt.
Doch nicht die andere Wange hin halten
sollt ihr,
aber trozdem die Hand reichen.
Das ändert alles,
werdet ihr sehen.

Verantwortung…

… und verrückt sein.
Geht das überein?
Unsere moderne, junge, digitale Welt
rüttelt an allen Konzepten,
Gewohnheiten, Normen
und jahrhundertealten Werten.
Sind die, sind wir noch zu retten?
Wir tragen Verantwortung,
doch das war noch nie so schwer
wie gerade jetzt, erscheint es mir …
Denn die Zeit rast an uns vorüber
Wir sollen lernen
und doch auch lehren
Wie gelingt es, die Jüngeren zu führen,
wenn sie es sind, die uns
alles erklären?
Wenn alles verschwimmt,
und man nie auslernt.
Offen bleiben für die neue Zeit
ist schön, aber überfordert
die meisten von uns auch ganz schön.
Wir sollten das Wort neu denken,
es nicht auf unser Alter beschränken
Denn auch die Jungen müssen
schneller wachsen,
an dem, was sie selbst verzapfen.
Eine Herkulesaufgabe
unserer Generation!
Auf der Kannte der Welt
taumeln wir schon.
Doch bleibt es nur ein Augenblick
im Universum, der auch vergeht
und schnell vor der nächsten
Herausforderung steht
und genau das ist es doch,
wofür man lebt.

… meine schweren Stunden

Wo ich weiß das Du,
in den Armen eines anderen liegst,
ihm Deine Nähe oder viel mehr noch gibst.
Ich akzeptiere was Du brauchst,
doch verstehen tue ich es darum nicht
und muss es ja auch nicht gut finden oder?
Von Anfang an hast Du gemacht,
reinen Tisch, mir gesagt was Du bist,
aber ich hab meine Liebe für stark genug
gehalten, Dich allein bei mir zu halten.
Das war ein Irrtum …
Meine Eifersucht hat Dich dann hingegen
nur noch mehr zu ihm getrieben,
jetzt erst recht willst du dir Deine
Freiheit beweisen oder zweigleisig reisen.
Das sind dann meine schweren Stunden eben.
Ich schweige dazu jetzt,
habe schon alles gesagt und geschrieben,
aber Du bist so sehr verstrickt
in Dein Pseudofreundschaftsnetz!
Du opferst Dein Herz ganz den Liebesdieben,
die mit allen Maschen an Dir kleben
und merkst es nicht, wenn Du schon morgen
wieder mit Deinem Körper zu mir, von Liebe sprichst.
Denn dann meinst Du nicht das Gleiche wie ich,
obwohl ich es doch so sehr fühle.
Das sind in meinem armen Herzen,
sehr bekannte Schmerzen,
die ich wohl nie besiege.
Wie fällt es Dir bloß so leicht…

Snowden

… hat sich was geändert,
oder sind wir noch immer gläsern?
Ich fürchte es bleibt ihr Geheimnis,
denn immer schon gab es für die Geheimen
Möglichkeiten, Gesetze und Rechte zu ignorieren.
Es passiert halt alles, solange nichts passiert
und die Öffentlichkeit es ignoriert.
Wir wissen es jetzt vielleicht besser,
aber sind doch zu beschäftigt,
um immer darauf zu achten.
Wir geben uns preis, machen uns nackt,
denn das ist die Zeit, der heutige
Teufelspackt.
Die virtuelle Realität ist eine Sucht,
der wir einfach nicht widerstehen können.
Wir haben unsere Akte also schon gebucht,
bevor wir geboren werden.
Gestapo, Stasi, NSA …
Die Wahrheit zu sehen und dazu zu stehen,
dazu gehörte wahrlich Mut, Herr Snowden.
Sie Zahlen den Preis in der Fremde,
aber leider, fürchte ich, ist unsere
aller Datensammlung, noch lange nicht zuende.

Gefühle…

sind tückisch.
Ich bewundere Menschen, die glauben
sich hier richtig zu entscheiden.
Immer bei einem Menschen zu bleiben
Vielleicht gelingt es,
wenn man das Nachdenken kann vermeiden.
Im Alltag gefangen, mitgegangen, mit gehangen
bis zum bitteren Ende …
Klar, manche Menschen scheinen miteinander glücklich
Sind vielleicht glücklich für den anderen.
Oder sind sie nur zufrieden mit der Gewöhnung und Verbundenheit?
Denn ich habe den Verdacht, das dabei immer einer,
vielleicht beide, Abstrich im Geheimen macht.
Und Deine Erfahrung ist das auch,
Ich weiß, Du sehnst dich nach mehr Tiefe,
aber Du misstraust der ewigen Dauer diese Gefühls.
Zurecht, denn nur das Neue, das Andere, macht unsere
Gefühle immer wieder scharf und echt.
Da sollten wir ehrlich bleiben,
um nicht ein Leben lang zu leiden.
Aber manche tun das lieber…

… miteinander reden

so schwer das ist,
in die Augen schauen und vertrauen
die meisten Menschen können es nicht.
Ich will hingegen immer das Beste nur,
im Beruf, im Leben, in der Liebe und
schone dabei die Gefühle der Menschen
die ich liebe, aber nicht nur diese.
Bin ein Gutmensch und nicht selten
der Dumme in der Summe!
Das kotzt mich gerade richtig an
Bin immer derjenige der nach gibt,
auf den anderen zu geht
und die andere Wange hin hält.
War schon immer so …
Die welche davon profitieren,
falsche Brüder, giftige Kollegen,
schlaue Nebenbuhler,
lachen sich ins Fäustchen eben.
Da hilft dann auch kein Reden,
denn sie wollen alle nur selber siegen
und gehen über Leichen um ihre Ziele
zu erreichen.
Ich kann das einfach nicht,
aber ich kann reden und vergeben,
wie Jesus eben … 😉

Kein Kinderspiel!

… ist, Kinder kriegen, Kinder haben
erst recht sie immer zu ertragen
wenn sie ständig mosern und dich kritisieren
sich selbst nicht hören
aber kein gutes Haar an dir verlieren
Wenn sie sich an dir reiben,
immer leiden
am Essen, am Lernen, am Ankleiden
wenn sie toben, schreien, weinen
Wenn sie dich leider erinnern, an dich selbst
wenn sie dich aus der Fassung bringen
wenn du um Geduld und Luft musst ringen
Wenn sie laut sind und immer nur falsch singen
wenn sie nur in der Stube hocken und bocken
wenn sie nie aufräumen
wenn sie beim zuhören träumen
wenn sie kleckern und mit Fingern essen
wenn sie sich im Haushalt und
gerne auch vor jeder anderen Arbeit drücken
dann gelingt das, sie Lieben, ganz schlecht
Aber man tut es dummerweise doch,
obwohl sie auch dabei,
nur schreien: Ungerecht!

Träumen erlaubt …

… ja, wenn wir beide träumen
manchmal davon schreiben
soll es doch immer so frei bleiben
Nicht von Liebe reden nicht zu nah,
nicht verzichten eben.
Den anderen erleben lassen was er will
das ist dein Momentum und Credo viel …
Aber in deinen Träumen lebt es noch
das Gefühl zu gehören, nur dem einen
und es ist schön,
auch wenn du dich noch nicht traust
so richtig hinzusehen.
Ich weiß, auch ich, ganz ehrlich bin ich nicht
Immer noch such ich nach dem
ganz besonderen Gefühl,
das sich nicht so leicht enttäuschen lässt,
das nicht leidet mit der Leidenschaft,
das mich erobert mit voller Kraft
und mich vertrauen lehrt.
Ob das irgendeine Frau mal schafft?
Bisher geht jede ihren eigenen Weg
Man fühlt sich nur benutzt und wieder abgelegt
auch wenn es schön war, ganz klar …
Und auch wenn ich es selbst so kann,
nur nicht so rational,
ich leide immer dran,
denn ich bin viel zu nah,
mit meinem Herzen bei jeder dann.
Nur wohnen will dort keine lang.
So zieh ich selber aus,
getrieben von den treulosen Geliebten
und führe weiter und wilder den je,
mein ruheloses Bardenleben,
nur mit gesungenen und
geschriebenen Träumen eben.

Im Abflug

… Bücher sterben
Einer muss es ja mal sagen
Und wer wird sie beerben?
Auch Bibliothekare, Buchhändler und so
sind schon tot,
Wer heute noch Bücher kauf ist ein Idiot
Alles ist längst digital
und auf den Inhalt kommt es doch an
Wir lesen ja auch keine Tontafeln mehr
oder kommen mit Papyrus daher
Immerhin überleben dann vielleicht
ein paar Bäume mehr…
Trotzdem wird das dem Herzen schwer
und in einer Zeit des
Umbruchs in der Gesellschaft zu leben
ist nicht leicht eben
Aber ich spüre in mir keine wirkliche Trauer
War noch nie tatsächlich bibliophil
Nur die Geschichten bedeuteten
mir immer viel
Mit denen kann ich weiter fliegen
und solange Menschen schreiben
und Fantasie in ihnen lebt,
ist die Verpackung doch egal
und unsere Trauer wird banal.

Unter Beobachtung …

steht man immer
manchmal sogar freiwillig
Können wir uns verändern
über unsere Schatten springen
wenn wir öffentlich sind
wollen uns die Schatten vielleicht
irgendwann verschlingen
Dann müssen wir sie
eben wie Windmühlenflügel bekämpfen
Das sollte ihre Gier dämpfen
Denn nichts hilft gegen Prüderie mehr,
wie Fantasie, glaubt mir
Wir lachen darüber
und lassen uns nicht erschrecken
Denn wir wollen die Freiheit
uns erhalten
und unbeobachtet in uns,
sind wir dabei, noch die Alten.
Naja, vielleicht nicht ganz.

Wir schreiben Geschichten…

dichten, ein bisschen Wahrheit
viel Lüge und doch …
wollen wir oft nicht anders leben
wir sind von Lügen umgeben
In unserer Fantasie erwachen wir,
sind Held, sind Raubgetier.
Nichts was wir denken ist wahr,
nichts was wir schreiben,
nur das was wir leiden.
Unsere Vorstellungskraft
die Welt erschafft, manchmal
verrückt, manchmal traumhaft.
Wir sehnen uns nach Unvernunft
Darum umgibt sie uns
Manche von uns jedenfalls
Es gibt offenbar auch die,
die erschüttert ihr Gefühl nie
Sie können ihr Leben planen
Sie machen Karriere und hissen
die Siegerfahnen
Aber Leben sie auch?
Oder existieren sie nur?
Bleibt von ihnen noch irgendeine Spur?
Ich glaube nicht, denn sie
tragen in sich kein Licht
Sie sind tot und kalt,
schon in ihrer Jugend alt
Sie leben nur so und sind vielleicht
doch mehr froh als wir
Die immerzu leiden im Herzen
Ich tue sie beneiden und weiß
doch genau, auch sie kann es treffen
und ihre Schale zerbrechen
Und dann sind auch sie berührt,
verführt, vom Leben …
Endlich Menschen eben.

Mit Klang …

… klanglos, sanglos
wortlos liegen wir im Zimmer
ertragen unsere eigenen Gedanken kaum
was wir auch glauben
will uns die Ruhe rauben
Menschen die total ausgeglichen sind
nie unter Strom stehen
So wird es mir nie gehen
Seit ich existiere, ich mich
in meinen Gefühlen verliere.
Mit ruhiger Schale und brodelndem Kern
Im Herzen wie im Bett ein Vulkan
Und je älter ich werde
zieht mich die Lava unter die Erde
Bin dabei gläsern
Mehr als aktiv digital
Hier zu bleiben im Jetzt ist eine Qual
Mein Leben ist ein Klang
Ein Bildersturm
Die Eindrücke überollen mich mit Wucht
und nirgendwo ist eine ruhige Bucht
Wenn sie mal kurz in Sicht
will sie mich Raubfisch nicht.
Also werd ich weiter tauchen
bis ans Ende der Welt
in die Tiefe hinab,
wo nur Ruhe noch zählt.

Mr. Hawking

… auch Mensch die man nicht
persönlich kennt,
können beindrucken.
Leistung ist immer bewundernswert,
zumal wenn sie auch ein
körperlicher Kampf ist.
Denken ins Universum
würde ich auch gerne immer,
leider kann ich nur Poesie.
Gleichberechtigt zur Wissenschaft
sicher und doch bringt
nur beides die Menschheit weiter
wohin auch immer.
Denn leider ist alles endlich
oder doch GOTT sei dank!
Vielleicht ist das der
einfache Plan dem wir
immer nachforschen, obwohl
er so offenbar ist.
Doch Bewegung bleibt die
wichtigste Menschlichkeit,
egal ob mit den Beinen
oder in den Gedanken.
Nun müssen wir ohne Sie,
weiter verstehen und begreifen.
Das war schon mit Ihnen schwer genug.

… in der Leere

wenn wir uns dazwischen fühlen
Jeder anders sicher
In den Worten, Gesten lesen,
bleibt ein besonders Talent.
Weil wir getrieben werden vom Moment.
Hoffnung und Hoffnungslosigkeit
liegt knapp daneben.
Gibt es Menschen die zufrieden?
Wieder haben wir uns eine Woche nicht gesehen,
wissen wir unsere Worte, Gedanken
misszuverstehen oder
in den anderen zu projezieren.
Und doch ist die Wahrheit oft,
ganz nah an unserem Bauchgefühl.
Ich hab da sowieso ein Talent,
das man Hellsehen nennt.
Mein Herz eben noch voll und schwer,
ist dann, so ein Gefühl, plötzlich leer!
Weil, bevor Du es selbst in Worte kannst fassen,
hast Du es schon verlassen.
So ist es mit allem was mir geschieht,
ich bin einer der das Schicksal kommen sieht,
eine Fähigkeit, wirklich zum Hassen.

Draussen

… im Übergang zum Frühling
frieren wir von außen und
in uns kommt die Sonne hervor,
doch sie schwankt hin und her
so wie das Leben insgesamt.
Natürlich gibt es woanders
ganz andere Sorgen.
Aber, wenn wir ehrlich sind
sind die uns scheiß egal!
Was da draussen ist, ist irgendwo
Es erreicht uns nicht.
Unsere eigene Not ist unsere
erste Pflicht.
Denn, wenn wir selber leiden
sind wir kaum gute Helfer.
Wie zur Hölle kann das Leben gelingen,
wenn man jede Sekunde mit Sorgen
soll verbringen.
Ein Wochenende reicht nicht.
Danach lauern die Zweifel der anderen
wieder auf unsere eigen Unzulänglichkeit.
Selbst guter Sex befreit uns nur kurz davon.
Vielleicht hilft nur das Schreiben wirklich
und in Ewigkeit,
für drinnen und draußen,
in unserer geplagten Seele.

Was tun …

mit den Stunden, Tagen,
dem Rest des Lebens?
Manche tun viel, manch gar nichts
Manche zu viel, viele zu wenig
Was ist der richtige Weg?
Was ist wichtig?
Diese Frage stellt sich nicht jedem,
denn für viele geht es einfach ums Überleben.
In den Tag hinein überlegen,
darüber schreiben, dichten …
das ist ein Luxus nur
und daher,
woher maßen wir uns an zu sagen,
was man tun kann, tun muss!
Alles kann man ohnehin von allen Seiten
betrachten, es bejubeln oder schlachten.
Die Zeit erst urteilt
und das auch oft falsch.
Aber trotzdem steht uns der
Handlungsdruck bis zum Hals.
Also, wenn wir es doch nie genau wissen,
sollen sich die Probleme doch verpissen!
Nur tun sie das nicht von selbst
Es ist wie schon immer auf dieser Welt
Ideen, Mut und Nachdenken …
nur dann vielleicht uns irgendwann einfällt,
was man tun kann und was wirklich zählt.
Vielleicht …

Duplikant …

… sind wir nur ein Märchen
Erschaffen von einem der erschafft
Sind wir nur Kopien
Sind wir Maschinen
Sklaven einer künstlichen Welt
Wir schreiben das Leben
und jagen uns selbst
durch eine Science Fiction …
Wir sind nicht wer wir sind
Ihr erkennt mich nicht,
außer ihr lest mich.
Aber auch dann ist vielleicht
nur alles Poesie,
vielleicht nur alles Schauspiel
und ihr seit die Statisten,
in meinem erfundenen Leben
Das würde ich glauben,
wären da nicht die echten Gefühle eben,
der Schmerz!!!
Besonders die Eifersucht,
sie ist tödlich,
denn sie ist echte Liebe,
so kalt wie der Tod …

Dein Kuss …

füllt mich aus,
lässt mein Sein schweben
immer wieder
immer mehr
weiß ich, dass es Liebe wär,
würden wir es uns gestehen
es uns verraten,
uns befreien, von dem frei sein.
Wollten wir uns gehören
auf das Gefühl in uns schwören
Es ist nicht einmalig
Es findet sich überall um uns
Es kann in uns entstehen
und könnte nie mehr vergehen
wenn wir wollten
wenn wir küssen bis wir wieder fliehen
in unsere Leben
in unsere falschen Hoffnungen
und Scheinwelten
die für uns mehr gelten
weil es so sein soll
und doch wissen wir
mit jedem Kuss
das diese Wirklichkeit
Dummheit sein muss …

Unsere Gefühle leben …

Ob wir lieben oder
glauben zu lieben.
Ob wir uns so manches einbilden,
spielt keine Rolle.
Ob wir es hassen so zu empfinden,
ist unserem Körper egal.
Wenn unsere Fantasie mal
enfacht ist,
werden wir immer davon träumen.
Auch wenn wir andere Menschen
gern haben, es auch gerne mit ihnen treiben …
Werden alle die sich selbst
verstrickt und von uns gelöst haben
doch in unseren Herzen bleiben
und dort über die eigene Dummheit weinen.
Denn eines ist klar,
es gibt in der Welt nicht nur den Einen.
Jeder Mensch ist (ver)liebbar.
Er kann uns auch verlassen
und er kann immer wiederkehren.
Denn all unser Schmerz,
wird uns dann auch die Stärke verleihen,
jeden Irrtum zu verzeihen.

Voller Hasen …

ist die Welt, manche Angsthasen,
viele auf der Flucht.
Jetzt gerade bunt und lustig,
doch die Traditionen vergehen,
sind nur noch für die Kinder schön.
Die Unbeschwertheit der Zeit ist vorüber,
hinter den Feiertagen lauert der Wahnsinn wieder.
Die Welt kippt und bricht entzwei,
wie ein schönes buntes Ei.
Und wir sind es die sie auffressen,
ein Spezies von Kannibalen,
die lachend die eigene Mutter verschlingen
und dabei Protestlieder singen.
Es muss wohl so sein,
die Biologie des Universums,
holt uns eben ein.
Wir sind nicht so wichtig und groß,
wie wir das uns wünschen bloß.
Das einzige was uns bleibt ist,
unser menschliches Bewusstsein.
Nur wenn wir wahre Liebe empfinden,
kann uns das mit der Ewigkeit verbinden.
Aber wer das nicht versteht,
ganz unbedeutend bleibt
und mit der Welt halt unter geht.

Gefährliches Spiel

Du glaubst mir nicht
Das kann ich Dir nicht verdenken
Sie tun es alle nicht
Denn ich erschaffe ihnen parallele Welten.
In denen sie mal nichts,
mal alles gelten.
Aber ich verspüre keine Reue,
denn ich bin meinem wahren Gefühl
dabei immer der Treue.
Alle Menschen sind sich selbst
bewusst
und spielen ihr eigenes Spiel.
Meines ist nicht schlimmer,
denn hinter all den Lügen,
bleibt ein Wahrheitsschimmer
und ein guter Plan.
Das kann nicht jeder von sich sagen
Mir geht es immer um ein
gemeinsames Glück.
Ich gebe keine auf und lasse keine zurück!
Dieses Schicksal wählen sie sich immer selber aus.
Aber wie ihr das interpretiert,
das ist das Problem,
wie wir es zwischen Menschen,
einfach überall sehen.

Vorgelesen …

wir erfuhren die Welt über Worte,
heute genügen Bilder.
In Bildern kann man sich spiegeln,
in Worten sich verstricken.
Entscheident ist aber,
was man selbst will darin erblicken.
Nachrichten umgeben uns eben
Wahrheit oder Falschheit?
Wir können es kaum noch unterscheiden
Es hilft nur zu erfahren
Denn bevor wir es lesen können
müsste es einer schreiben
und erst selbst erleiden.
Heute ist das scheinbar nicht mehr nötig,
um sich eine Meinung zu bilden.
Man schreibt sie einfach ins Netz
in dem sitzen eh alle fest.
Und dabei geht uns viel verloren,
wo noch die Ahnen darauf geschworen.

Was tun Frau?

… wenn scheinbar alles
aus dem Ruder läuft,
dich Arbeit, Kinder, Haushalt
überfordern.
Auch ohne das sie größer werden,
Ihre Ansprüche wachsen.
Ohne das Du wirklich mehr
tust im Haus wie ich.
Und auch, wenn ich noch
immer doppelt so viel arbeite
wie Du ;O)
Oder Du dich flüchtest in
anstregenden Konsum …
So war es immer schon!
Du sagst, Du wanderst aus!
Du willst hier raus!
Aber Du tust es eigentlich immer schon,
Du flüchtest stets in Dich, ins Wochenende,
in Ferien, zu Freundinnen usw.
Dein Leben ist schon Vielfalt pur
und das ist eben bei Dir zugleich auch
Chaos nur!
Bloß eben ist Dein Leben, so auch bunt und
positiver Stress im nu.
Aber, es kann da kein anderer was dazu.

Das Leben der Anderen

… wir laufen aneinander vorüber
besonders schöne junge Frauen inspirieren mich
dabei immer wieder.
Wie wäre die Liebe mit ihnen ?
Doch kommt man sich meist nie näher, schade.
Obwohl es so viele gäbe, die ich
alle glücklich machen könnte.
Aber, inzwischen begegne ich ja vielen,
real und virtuell …
Und ganz oft stimmt die äußere Schönheit
nicht mit dem Charakter überein,
so seltsam, was den Menschen prägen kann
Und alle sind wir zugleich verschieden,
bei jeder Kulturkreis Ähnlichkeit, irgendwann.
Wir verhalten uns eben doch auch so gleich,
in Konversation und Denkstruktur,
als kämen wir aus der selben Puppenfabrik nur.
Aber andererseits sieht man auch wieder
gerade in dieser Zeit so viel Andersartigkeit.
Oberflächlich abstoßend,
fördert es unseren Abscheu und unsere Angst
voreinander.
Offen sein und unvoreingenommen ist so sehr schwer!
Je älter und festgefahrener unsere Meinung ist
umso mehr.
Doch viele sind leider auch schon frühzeitig alt
und trauen sich nicht sich frei zu fühlen
und zu denken, vielleicht sogar nie.
Andere sind anders, das zu lassen ist fast
übermenschlich,
aber zum Überleben der eigenen, inneren
Freiheit notwendig.
Anders geht es nicht, denn schließlich bin ich,
für die Anderen auch anders.
Denkt ihr etwa ihr nicht?

Du betrügst mich vielleicht…

… jetzt weiß ich es vielleicht,
was ich schon lange ahnte,
dass es Wahrheit ist,
doch beschweren dürfte ich mich nicht.

Denn vielleicht hab ich,
Dich erst dahin getrieben
Oder war Deine Lustlosigkeit
schon ein erster Beweis und so?
Es spielt irgendwie keine Rolle,
denn es macht mich im Kern eher froh.

Auch wenn wir uns längst auseinander gelebt haben,
aber doch noch irgendwie mögen.
Ich würde Dir Deine neue Liebe gönnen …
Wenn wir uns dann gegenseitig,
wie bisher nur heimlich,
echte Offenheit schenken könnten.

So lebten wir doch glücklicher,
selbst wenn es dazu führte,
dass Du vielleicht bald irgendwann,
nichts deutet es an,
mich verlassen würdest wollen ganz.

Wäre das gefühlsmäßig zuerst ein
schöner Gedanke,
denn er würde mir Freiheit schenken.
Wegen der Kinder und finanziell nur,
hätte ich natürlich trotzdem Bedenken.

Und ob wir dann Freundschaft
weiter leben würden,
dafür könnte ich mich nicht verbürgen.
Aber ich riskiere es schon lange,
vielleicht bist Du ja ähnlich lange
zugange, wer weiß …

Wie so oft ist meine Ahnung meist wahr.
Ich bin gespannt wann die Tarnung reißt,
aber nicht sicher ob ich’s wirklich will,
denn jede Leidenschaft ist nur begrenzt.
Was wir aber hatten, noch haben, nicht schlecht
und bleibt durch unsere Kinder,
immer besonders und echt.

Mindestens Partner zu bleiben,
wäre daher auch nicht falsch.
Doch was auch geschieht,
wir werden beide leiden,
das macht es immerhin gerecht.

Was schmerzt …

… wenn wir Dinge aussprechen
werden sie vielleicht echt,
aber nicht immer gut.
Wenn wir Gefühle zulassen,
sind sie unsere Hoffnung,
aber keine Garantie.
Wenn wir uns anderen geben
ist es unsere Sucht,
aber keine Freiheit.
Wenn wir Vielfalt wollen ist es unsere Stärke,
aber ist es nicht viel schöner,
für den einen schwach aber besonders zu sein?
Wenn wir unbedingt Freundschaft suchen,
macht es uns oft blind für die wahre Motive des anderen.
Wenn wir einen Nutzen haben,
müssen wir uns darum immer ausnutzen lassen?
Wenn wir auch ungern unrecht haben,
wollen wir leider nicht auch immer gerecht zu anderen
und ehrlich zu uns selbst sein.
Das ist das schwerste im Leben,
denn hier verursacht man wissentlich Schmerzen
oder könnte, das wäre die bessere Alternative,
dem Herzen eine Chance geben.
Wenn wir uns trauen mit einer Sucht weniger zu leben.
Wenigstens in diesem Teil des Lebens.
Ich will Dich nicht ändern,
aber ich will auch die Hoffnung nicht aufgeben,
dass Du es irgendwann selbst willst,
bis dahin genieße ich und leide für uns beide…

Dein Wellenprinzip…

So sehr,
hin und her!
Du bist so unberechenbar,
nur macht Dich das auch wunderbar.
Aber dabei ist leider Deine rationale Motivation,
das Prinzip Freiheit schon.
Das weiß ich doch,
Es bleibt die Frage Warum?
Aus Prinzip, sagst Du
willst Du das Körperspüren,
mit anderen nicht ausschließen.
Willst unsere Exklusivität nicht
aussprechen.
Aber wir leben sie doch …
So sehr Du Dich auch weigerst,
das zu sehen und zu akzeptieren, aus Prinzip.
Aber Dein Herz und Dein Körper,
sprechen eine andere Sprache…
Und darum ist auch Dein Prinzip,
nicht zuzugeben „ich bin verliebt“
nur eine Illusion.
Du bist es, ich weiß und spüre
es lange schon …

Deine grauen Tage …

das hat mich überrascht
Du warst so stark,
der eigene Wille hatte Dein
Gefühl so fest im Griff.
Du warst so wild und gierig immer
Das Du ganz plötzlich
nicht mehr spüren magst,
weiß ich jetzt nicht genau,
ist es nur körperlich,
was Du doch immer suchtest überall
und jederzeit, unendlich,
oder geht es um mich?
Die Tage bringen Dir Gedanken,
sagst Du, die immer da.
Plötzlich zweifelst Du …
Das ist ein Dejavu für mich
und irgendwie spüre ich
die Ängste auch im Bauch
Der Reiz geht mir verloren
wenn alles gewohnt,
nur das Besondere und das
es anders ist, wird mit
einem Orgasmus  noch belohnt.
Wie kommen wir da raus,
aus diesen grauen Tagen …
Nur wenn wir das Denken lassen
und einfach Sonne wagen.

Erspüren …

wir was wir nicht sagen wollen?
Es gibt keine einfachen Wahrheiten
in der Liebe.
Unsere Vielfalt ist unsere Stärke!
Aber ich lache immer wieder darüber
wenn wir uns daran klammern.
Nichts sollte Prinzip sein,
ob man etwas unbedingt will oder nicht will,
das ist immer das Gegenteil von Freiheit!
Ich liebe Dich jedenfalls,
weil soviel tägliche Nähe, Zärtlichkeit und
wilde Lust, hatte ich noch nie …
Wenn das nicht Liebe ist, was dann?
Und wir beide wissen, für die meisten Frauen
ist viel, viel weniger schon Liebe,
hauptsache sie haben einen Mann.
Du hast nur Angst es Dir und mir einzugestehen.
Du denkst ich könnte dann fatale Schritte gehen.
Und doch gehst Du immer wieder schwanger,
mit dem Gedanken, Mutter meiner Söhne zu sein,
denn das Gefühl, ich sehe es Dir an, wäre schön.
Ob diese einfache Wahrheit,
wir gemeinsam erspüren, berühren
und sie darum einfach wahr sein kann,
sehen wir dann, vielleicht irgendwann …

Die Wahl haben …

aber wen?
Man kennt nicht die Konsequenzen
Nur die Gesichter der Delinquenten
Klar, man könnte mittun,
sich informieren,
aber woher die Zeit aquierieren?
Die richtige Wahl treffen
ist schwer!
So wie der eigene Weg
Ich denke, dass es im Leben immer
nur in Schlangenlinie geht.
Man muss auch umkehren können
Sich Irrtümer gönnen
Nur dann kann man sich von Zwängen trennen
Selbst auferlegten
Aber Mut gehört dazu
unerschöpflicher
Man muss vertrauen, nicht immer Zweifeln,
man muss sich selber lieben
Und die eigen Poesie sollte immer siegen
Bei Erfolgen und bei Niederlagen
Hilft sie die Balance zu wagen
und auch zu ertragen
Wenn sie auch nicht immer
eine Lösung weiß,
aber sie versteht und akzeptiert
den süßen Preis.
Ein Wahl treffen darum heißt,
manchmal auch,
zu hören auf den Bauch,
auf das Gefühl und nicht,
auf irgendein Kalkül.

Mein Körpergefühl …

ist neu, unbemerkt,
wurde es auch mit Dir so stark
und darum selbstbewusst ich sag,
was ich spüre und denke.
Du rufst, Du fühlst anders
und denkst anders!
Vielleicht, doch ich
habe da inzwischen eine
klare Sicht erreicht,
auf das, was wirklich wahr,
oder wovon Du nur getrieben.
Manisch, für dich selbst
mehr kaum erkennbar,
bist Du verstrickt in
Deiner Angst Dich ganz zu geben.
Und doch tut Dein Körper es,
er liebt es mich zu lieben.
Unser Körpergefühl ist echt,
oder willst Du mir
sagen, es sei alles nur
Schauspiel für Dich?
Das glaube ich Dir einfach
nicht.

Schluß mit Poesie …

ich lasse das Geschreibsel,
mein Wort!
Muss mich dafür sicher verbiegen,
aber das tue ich für die Menschen gerne,
die mir am Herzen liegen,
für wen sonst …
Aber jeder kommt aus seiner Wahrheit
eben nicht heraus
Sie ist das eigene Dilema!
Das ist schade, aber Du sagst zurecht
aus Deiner Sicht ist nur Deine Sicht echt.
Also werde ich jetzt versuchen,
nicht mehr zu lieben,
nur das zu genießen was ich
von Dir kann kriegen.
Und wenn es sich so gut an fühlt,
was soll’s, ist es doch
genau dass, was ich immer wollte,
eine kostenlose Fantasie …
Das alleine ist doch schon höchste Poesie.
Solange ich das Teilen ertrage,
können wir spielen,
aber das bleibt eben die
schmerzlichste Frage von vielen.

Konzentration …

ist das wichtigste Motto der Zeit.
Aber genau die geht uns verloren.
Wir verlieren uns in den vielen
Möglichkeiten, real wie digital.
Etwas richtig zu machen,
ganz und gar zu lieben,
nicht dem nächsten Reiz wieder zu erliegen,
ist verdammt schwer!
Und hat seinen Preis,
wir und uns glaubt man nicht mehr
Es geht das Vertrauen verloren
Wir glauben, jedes Nachgeben,
jede Einsicht in einen Irrtum,
würde uns die Freiheit rauben.
Wir halten unser stetes, rationales
Festhalten an diesem Dogma für unsere Gefühle.
Leider ist es aber gerade ein Gefängnis für diese.
So machen wir uns zu Narren,
die nur noch auf die Wahrung
unserer gekränkten Eitelkeit starren.
Für mehr Konzentration wäre dagegen
Liebe der Lohn …

Auszeit

… könnte uns befreien,
wenn wir uns verzeihen.
Aber die Unwahrheiten nach außen und innen
stecken in unserer Wahrnehmung drinnen.
Wir sind umgeben von einem Fake-Leben.
Schweigen ist Gold, aber mein Gold ist Schreiben.
Wenn ich es nicht kann für Dich, muss ich leiden.
Wir sollen es nur für uns tun, sagst Du.
Und ich weiß nicht, ob Du vielleicht hier schon liest.
Du bist so klar in Dir,
so viel sicherer, was Du willst, dass Du alles willst …
Und ich erkenne, dass ich Dir zutraue mehr zu wissen
als ich bisher dachte …
Aber ebenso könnte es anders sein,
Denn als ich dich eingeladen in mein Heim,
bist Du der Wahrheit begegnet und sie war schwer,
deine Tränen am Morgen haben es mir verraten.
Da ist mehr Gefühl in Deinem Herzen für mich,
als Du Dir selbst willst gestehen,
weil Du weiter Deinen Weg willst gehen.
Dejavu …
Darum muss auch ich mir klar werden,
das Du nicht kommst zurück,
nicht mehr mir entgegen, nicht mal ein winziges Stück …
Und entscheiden, was ich dann tue, um Dich zu genießen,
wenn der Schmerz nicht vergeht,
oder ob ich mich nur kann erlösen,
wenn dieser Kampf um Deine Liebe zu Ende geht.
Aber noch hoffe ich sehr, es ist nur Fantasie,
Du kommst zurück und willst nur mich lieben
und keinen anderen mehr…
Dann dürft ihr hier lesen,
dass, das Schweigen so lange,
es wert gewesen.

Zwischenregen …

wieder kommt das Grün,
doch der Frühling geht so schnell in Sommer,
ein steter Wechsel ist das Leben,
egal was wir erstreben.
Manche schaffen es kurz besser zu leben.
Wir sind dagegen immer im Strudel,
im Sog der uns nach unten zieht.
Mit voller Kraft, scheint
alles Schlechte zu geschehen,
während man auf das Gute nur hoffen kann.
Die Kälte, der Regen, die Angst,
sie treiben uns durch die sich
wiederholende Zeit.
Wer aufgibt verliert,
wer kämpft muss leiden,
was wird uns am Ende übrig bleiben?
Nichts …
Denn wir sind wie die Blumen,
wir hatten unsere Zeit
und kurze Bedeutung für den Augenblick.
Aber die Welt dreht sich nur voran,
niemals zurück.

Gartenblick analog …

Bilderrausch, -tausch,
über INSTAGRAM, FACEBOOK und so …
Würde dich gerne segeln sehen,
aber Du bist lieber analog und dabei immer schön …
Und wenn ich im Garten bin
oder auf der Wiese,
genieße ich auch ganz ohne Technik,
tote Insekten, Schnecken,
Blüten die sich im Grün verstecken.
Hätte gerne Zeit für mehr,
aber mein Kopf ist gerade nicht frei genug.
Mein Leben ist so voller Sorgen,
würde Euch gerne welche borgen.
Irgendwie machen viele es besser,
Sie leben nicht stets mit der Kehle am Messer.
Wie gelingt das bloß?
Ich spüre das ich mich treiben lasse,
in einer Verzweiflungsmasse …
Auch weil so vieles im Unklaren,
weil auch Du Dich nicht wirklich bekennst zu mir.
Das ist Dein gutes Recht,
Dein Leben gehört Dir.
Aber was ist dann meins?
Ich schwebe irgendwo im nirgendwo.
Mittellos, zeillos, haltlos …
Jetzt die Segel setzen und mit Dir,
Kurs auf eine einsame Insel …
Das ist ein schönes Bild in mir,
doch die harte Wirklichkeit hält mich gefangen hier.
Klein und verraten, in meinem analogen Garten.

Weniger Glück

… weniger ist manchmal mehr,
aber das ist schwer
und wie so viele Volksweisheiten
sind sie alle wahr!
Vielleicht schaffen wir das,
ich ahne es, es macht Dich süchtiger nach mir,
wenn ich schweige hier und so …
und vielleicht werden Dir die Anderen,
die Du manisch glaubst bedienen zu müssen,
dann langweiliger …
Das wäre es wert, die Sehnsucht zu ertragen.
Aber ich muss mich selbst ablenken,
mir Ruhe, Abstand und Verstand schenken.
Dann kommt das Gefühl vielleicht schleichend,
aber nicht bedrängt in Deinem Herzen an.
Vorbei an Deinen Prinzipien-Schranken
und Bindungs-Verlust-Ängsten, die es so fest umklammern.
Du hast es mir schon geflüstert,
dass Du an mich gedacht,
mit dem Schweigen in der Ferne,
also hat der Nordwind doch schon mal den Anfang gemacht,
das möchte ich glauben so gerne ;O)

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