Lyrics 2015

Affentheater

Auf der Jagd
offen
geschlossen
Tod
zerstreut
unsicher
Widerstand
kunterbunt
schön
verrückt.

Spitzen

Neoblockade
Verlustaussicht
Traum oder Albtraum?
Kaum abzusehen
Aber lieber mit fliegenden Fahnen untergehen
Als still zu stehen.

Anna Belle

Namenlos und schnell
Surfen wie durch die Welt
Gesichter, Worte
Was wollen wir finden?
Was wollen wir bringen?
Schöne Gefühle, Hoffnungen, Spiele
Wir träumen digital
In einer gottlosen Zeit
Andere suchen die Götter für uns
Brauchen wir das?
Kaum, aber wer fragt uns schon
Die Welt ist eine Warzone
Ein Ort voller Leid
Was bleibt uns, außer der Fantasie
die uns zumindest für Sekunden befreit.

Sturm

Tiefe Dunkelheit
Wirft den Schatten, der aus Deinem Bauch wütend schreit
Deine Gefühle wollen Licht
rein und klar
Hassen die ewig graue Hoffnung
Weil sie allzu schnell vergeht
Doch da ist auch ein Sturm in Dir
Der immer mehr sich dreht
Und all die dummen Zweifel
nicht versteht
Du wehrst Dich noch,
aber Du weisst längst,
es ist zu spät.

Mein Garten

Ein Blick ins Grün
Ein buntes Gefühl
Sehnsucht im Alltag
Nach Farbenspiel
Ein Schritt hinein schon
flattern tausend Gedanken
wie Elfen auf mich ein
Sie wohnen wie alles Krabelgetier
nur hier bei mir
Mein Garten will nicht warten
Er wächst und lebt
Er ist alleine mit mir bewusst
Seine Seele versteht mich
Lässt mich atmen
Lässt mich träumen
an seiner Brust
Ich schwebe mit Blumen,
mit Sträuchern, mit Bäumen
durch flirrend verzauberte Luft
Kobolde, Zwerge und Trolle
die leben nur nebenan
Und daran ist gut getan
In meinem Garten
erklingt nur schöner Feengesang
Ich lausche und schreibe
ihn auf, dann und wann.

H.I.T.Z.E.

Ozon abkömmlich
Verbrannte Erde
Wer war es der uns schon vor zwanzig Jahren
so liebte,
dass er die Wahrheit heraus schrieb
Wasser abkömmlich
Ertrunkene Flüchtlinge
Wer war es der uns warnte vor dem Ende
Weil er Euch liebte
Ein Dichter?

Jetzt lacht ihr nicht mehr!

Gift

Politik ist Gift
Flüsse fliesen
Unvermindert
Wagt es nicht ihr nackten Hunde!
Wer träumt glaubt nur er schreibt
Aber worüber?
Gott verdammt! Worüber
Worte sind Gift
Wie Geschenke auf Englisch
Tobt nicht, das bringt wenig
Außer der eigenen dampfenden Scheiße
Nur wahre Leidenschaft bringt Euch Erlösung
Aber wollt ihr sie wirklich?
Oder seit ihr zufrieden mit Goodwill?
Nein, ich sehe schon die Welt wankt
Es beginnt im Olymp.

Instinkt

Meinungen schwirren
Gedankenlos durch Köpfe
Aus offenen Mündern
Augen, Gesten, Gesichter
Sie lassen uns zweifeln, verzweifeln
Sie vernebeln unser Hirn
Gnadenlos!
Sie machen uns blind und rauben uns den Instinkt
Verhindert es bloß!
Sonst ist auf dieser Welt bald…
der Teufel los.

L.O.V.E. relouded

Liebe ist so vielfälltig
Sie erfindet sich immer neu
Sie findet immer neue Herzen
Sie muss schmerzen!
Liebe ist Schönheit
Liebe ist Berührung
Liebe ist Geschmack
Sie ist tiefe Empfindung und
Schmetterlinge im Bauch
Man kann sie nicht einsperren
nicht verdrängen, nicht verkennen
sie überlebt immer und es wird immer schlimmer
Spart Euch also das Gewimmer
Ist es soweit, treibt es jetzt und jeder Zeit
Nur das befreit.

Women

Undurchschaubare Wesen
Zeichen, Gesten, Berührung und doch nix gewesen
Will man in ihren Augen lesen
Ist man verloren
Sie sind uns zur Qual geboren
Empfindet man Liebe
Nennen sie es Triebe
Doch wäre das Leben so einfach
Wären sie nicht so kompliziert
Leben, Lieben, Reden
Wir lassen sie für uns schweben
Doch sie wollen streiten
Männer wollen einfach nur Gefühl
Das Leben wär so ein schönes Spiel
Frauen aber können nicht vertrauen
Sie sind der Zweifel pur
Um ihre Liebe zu gewinnen
Führt Mann Kriege
Verlässt Mann Freunde
Ist die Welt ein goldnes Vlies
Und all das begann im Paradies.

Boote

Vergangenheit und Zukunft
im Zeichen der Hoffnung
auf den Spuren der Verzweiflung
Heimatlos in die Fremde
Vertrieben, belogen, verführt
Über Autobahnen wankend
Nur mit dem nackten Leben soeben
Anderen ist es nicht gelungen
Was ihnen gelingt bleibt noch im Dunkel
Zorn, Angst bringen sie mit
und erwartet sie ebenso
Helfen wir?
Sie wollen auch leben!
Ist das zu viel verlangt von uns?
Wir alle können ihre Boote sein,
Archen unseres Gewissens
Wenn wir es nur wollen
Wollen wir?

Julia

Glaube mir
Lange war da in meinem Herz
kein so wunderbares Gefühl
ein so schöner Schmerz
Ich denke Tag und Nacht an dich
Obwohl ich weiß du sagst,
du fühlst so nicht
Doch ich liebe Dein Lachen,
Deine Berührung, Deine Blicke
die das Gegenteil verkünden
Ich kann es nicht verstehen
und muss doch weiter gehen
Du wählst den Freund in mir
und lässt die Leidenschaft
nicht in Dein Herz
Doch noch gebe ich die Hoffnung
nicht verloren
Denn ich spüre Deine Zweifel
und auch Deinen Schmerz
Liebe kann man nicht verdrängen
Einmal entfacht, wird sie auch Dich
umschlingen und verbrennen
Doch das ist schön,
laß es geschehen,
Du wirst es dann im Augenblick verstehen
Glaube mir, es macht Sinn
Weil ich Dein Romeo bin.

Wellenkante

Wir blicken hinaus
Wir lauschen auf das Wellenrauschen
Sonne, Wind
Unsere Träume segeln hinaus
Inseln der Liebe voraus
Doch wild brechen die Wasser das Land
Tausend Möglichkeiten unerkannt
Wolken bringen den Regen
Werden wir überleben?
Das Ende schwingt sanft in den Wogen
Hoffnung, Glaube, betrogen?
Wir warten, schauen, vertrauen…
Doch endlos ist der Ozean
Die Welt hat keinen Plan
Alles was uns bleibt,
ist nur noch ein bisschen Zeit.

Meer

Wissen ist nicht in Büchern verborgen
Man findet es im Erfahren
Wenn die Sonne über dem Meer glänzt
Glitzert es in tausend Hoffnungen
Beinah unendlich bis zum Untergang
Dem Übergang der Gestirne
Jetzt haben wir für einen Augenblick die Zeit
Das Universum zu schauen
Die helle und die dunkle Seite
Für Stille Sekunden nur
die Bedrohung zu vergessen
Wie wunderbar!

Daheim

Vielfalt ist schön
Blumen blühen
Äpfel fallen
Gedanken flieg digital
Neue Beziehungsformen
Während die einen vergessen
wo sie daheim sind
Andere sich gegen das Alter stämmen
Pilze giftig schmecken
Schreiben wir in den Herbst
und uns auf die Haut
schön und versaut
FUCK YOU!
Dann erst können wir besser schlafen.

Like mich!

Wahre Freunde?
Im NETZ
Ohne NETZ und Boden
Tief in der Paralellwelt
Zählt MEINE Meinung!!!
Egal ob Wahrheiten oder Dummheiten
Zu oft ist das nicht nur Spaß!
Freund… like mich.


Junges neues Jahrtausend

Kinder der Vergangenheit sind wir
Und doch Vorbereiter einer neuen Welt
Was wird man irgendwann schreiben?
Unser Frieden spricht durch uns
Unsere Wut stirbt mit uns
hoffentlich!
Es wird Zeit, dass die Menschen sich verändern
Dass sie sich neu erfinden
Nicht nur die Maschinen!
Mensch 3.0 update
Noch mehr Kinder der Zukunft müssen wir sein
Nachhaltige Nachbereiter unserer Erfahrung mit uns
Farbegal, Sprachüber, Glaubensviel
In uns allen ist das Potential
an dieser Aufgabe zu wachsen.

Nachtrag

Ihr seit zu Staub zerfallen
Eure Liebe mit uns
Unsere Liebe mit euch
Wir haben Euch zurück gelassen
In der Erde aus verlorener Hoffnung
Im verfluchten Haus
Wir sind fort gegangen
In ein neues Leben ohne Euch
Wir können nicht länger leiden
Doch Eure treuen Hundeseelen leben
hier in unsren Herzen fort
Und das wird auch immer, immer so bleiben
Mein Wort.

Fehlintegration

Gegenbewegung!?
Aber Zweifel, Ängste bleiben
Weil wir dumm sind
Selbstverliebt
Gierig danach wichtig zu sein
Wir steigern uns rein:
PEGIDA, Deutschland, Gaskammer…
Kein Zweifel!
Meine Angst wächst.

Herbstflucht

Immer mehr Goldenes
färbt den Boden
Es kommt von Oben
Blatt für Blatt schwebt es herab
Segelt auf wütenden Winden
Weit entfernt vom Stamm
um endlich dann
sein Winterbett zu finden.

Gedankenflug

Sie bedecken uns
Schön anzusehen
Wir verstecken uns
Unser graues Jahr
Wir warten auf die Kälte
Gestern war noch Sommer
Doch die Farbenpracht
Lässt es uns vergessen
Wir fliegen im Gedanken mit
Glücklich für den Augenblick
Auf das Neue was da kommt
Schon ganz versessen
Vielleicht.

Mission

Früher wäre da einer gewesen
Der uns den Weg weist
Heute müssen wir das selber tun
Aber wir sind zu beschäftigt
Nur die Jungen sind scheinbar nicht genug beschäftigt
Sie suchen den Pop!
Und sterben dafür
War es nicht schon immer so
Aber wieso?
Was zwingt sie dazu sich selbst so wichtig zu nehmen?
Die Angst davor, unwichtig zu sein.

Bauchgefühl

Vor den Tagen
Wie jedes Jahr
Im Schnee ich war
Doch der Sommer naht in unseren Zweifeln
Allen Konferenzen zum Trotz
Aller Falschheit
Allem Irrsinn
Aller Träumerei
Wachsen Palmen auf dem Eis
Wir tun, als ob es keiner weiß
Doch die Kriege toben um uns
Nicht für Götter oder falsche Wahrheiten
Sie toben aus Angst.

Bällekrieg

Mit Gott reden?
Was wir auch tun,
Goodwill in der Endlosschleife
Und steife Beine
Dejavu
Ping, pong!
Überleben war heute.

Lieder zum Ende des Jahres

Kleine Propheten
Im Ohr, im Wind, in den Füßen
Liebe ohne Liebe
Aber Familienleben immer weiter
Essen, Trinken, Heimfahrt
Mutter wartet!
Meine Müdigkeit ist wie Blei
Ich würde Euch schönen Engeln singen
Aber ich fürchte es verpufft
Ich lächle am Ende des Tages.

 

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