Lyrics 2017

WiRRRealität

Wirr und irrational
Liebe, Triebe, Irrsinn
Warum kann es nicht wahr sein
Was man sich wünscht
Selbst wenn man es real erlebt,
ist es schon morgen wie nie gewesen
Wie ein eigenlebiges Wesen,
Weil es da jemand anders interpretiert
und den Bezug zur Wahrheit verliert.
Menschen, kann man nicht vertrauen
Außer man belügt sie
Das wollen sie offenbar lieber
Wie verrückt ist das denn!
Wie unsere so wirre Zeit
Ein virtuelles Spiel, dass vor Schmerz schreit!
Wenn es könnte…
Aber vielleicht ist das Leben auch nur eine Ente.

Kurz danach

Und danach ist davor
Schließen wir rasch das Tor
Sonst kommt es hindurch
Zusammen mit unserer Fantasie
Bedrohlich wie nie
Ein MonsTRUMP
Und nicht nur eines,
sie wachsen empor überall
Aus Hass und Sittenverfall
Ist es ein menschlicher Dämon
selbstgewählt
Ein dunkler Heiland,
der uns quält.
In unseren dicken Köpfen
In unseren Schwänzen
In unseren Zöpfen
Wohin geht es, zukunftslos
Wir streiten den Untergang ab
Wir fürchten ihn bloß
Das Eis schmilzt
Es gibt kein danach…

Wertschätzung

Wer schätzt uns?
Sind wir es wert?
So mancher schätzt seinen Wert zu hoch
Oder den der anderen zu gering
Das ist ein ganz menschliches Ding
Unschätzbar ist, findet man die Balance.
Aber selten trifft man darauf.
Ob Arbeit, Freundschaft oder Familie
Der Mensch erkennt sich selbst kaum
Sein Selbstbild ist ein Anderer,
als seine Wahrnehmung durch andere im Raum.
Wert ist es, mal darüber nachzudenken,
ob wir uns immer in Werten meßen müssen.
Denn wertlos ist man meist nur,
wenn man an den Werten anderer gemessen wird.
Was sowieso nie gleicher Maßstab sein kann.
Drum lasst uns lieber einfach wertfrei leben
Dann können wir endlich aufhören,
uns selbst und anderen, Bewertungen zu geben.
Ok, das ist Anarchie pur!
Aber, das ist mir lieber, als eine Wertediktatur.

FAKE BEBEN

Ein Land
Ein Volk
Ein Präsident
Alles FAKE!
Was wir lesen was wir glauben
Glauben wir auch was wir lesen?
USA, Russland, Türkei
Überall nur Tyrannei
Was fühlen die Gläubigen?
Wollen Sie wirklich lesen was sie glauben?
Jedenfalls nur die Wahrheit!
Aber wo steckt sie?
Wahrheit liegt im finsteren Auge des Betrachters
Oder zwischen den Zeilen
Ohjeh wird mich dann ein Schreibverbot ereilen
Ein Beben geht durch die Zeit
Das uns von aller Lüge befreit
Oder wenigstens die anderen
Noch haben wir die Wahl
Wo schlägt unser Puls?
Mir jedenfalls bis zum Hals!

EXIT

Bloß weg!
Was soll die Gemeinschaft
Wir sind allein stark
Wir wollen nicht teilen
Unseren Reichtum, den geilen
Wir setzen Zeichen
Wir wollen nicht mehr diskutieren
Wir wollen unsere Privilegien einfrieren
Wir sind wir und nicht ihr
Bloß weg hier!
Mit diesem Ungeist
haben wir schnell
alte Größe erreicht
Wir vor!
So klingt es knapp und schlicht,
in jedem Pub
Doch die Lösung, aller Probleme
ist das nicht.

Life to go

Wir suchen
Aber unsere Gedanken sind wie Schranken
Wir sehen
Aber unsere Gefühle sind tückisch wie Schlangen
Wir jagen
Aber die Zeit verrinnt vor unseren erblindenden Augen
Bevor wir das Leben spüren konnten.
Mit mir nicht mehr!
Ich geh in den Dschungel, auch wenn ich dann unter die Raubtiere falle
Aber bis dahin wars echt.

Blickwinkel

Vielleicht kann man anders sehen
Mit anderen Augen
Vielleicht würde man dann alles verstehen
Wie Andere es sehen
Vielleicht auch nicht
Denn was man versteht ist ein Ergebnis des Lebens
Ein Eindruck nur
Aber es ist vergebens sich selbst zu verstehen
Weil die anderen dich anders sehen
Das ist nicht schön
Aber um das zu ändern
Muss man sich ändern
Muss man die Dinge mal drehen
Der Mensch ist dazu in der Lage
Aber wir sind zu sehr abgelenkt
Von dieser Show, die man Leben nennt
Doch das kann man auch anders sehen…

Im Wald

Der Regen fällt und alles wächst
Auch Gefühle
Viele
Wer sich öffnet der versteht
Wer verschlossen bleibt dem entgeht…
Eine Welt, wie es sie bald nicht mehr gibt
Aller Fortschritt bringt uns um ein Stück
Bringt nie mehr den Zauber der Natur zurück
Schau hinaus, hier und da siehts noch so aus,
als sei alles wunderbar
Aber das ist trügerisch
Leider bleibt dem Planet nicht mehr viel Zeit
Es ist beinah soweit
Leg dich ins Gras und atme tief
Hör auf die Stimmen und das Gesumm
Liebe wen Du lieben kannst
Dann bring dich um.

Was ist Liebe?

Ganz individuell
Ganz Triebe
Jede und Jeder träumt etwas anderes
Etwas Schöneres
Wer geliebt wird weiß nicht immer warum
Wer liebt kann es nicht immer kontrollieren
Liebe wärmt, aber kann auch gefrieren
Liebe machen allein scheint echt
Keine Fantasie, keine Psychologie
Sich tief und innig fühlen
ist was bei jedem Tier ohne Denken funktioniert
Nicht so beim Mensch
Wir glauben zu fühlen und interpretieren noch jeden Kuß
Darum hält unsere Liebe nie ewig,
sondern macht mit uns immer wieder Schluß
Ist das nicht selten dämlich.

Ein Hauch…

Ein Hauch Leben
Ein Hauch Freiheit
Wir sind auf der Suche
Nach einem Leben, ausgefüllt
Nach einem Moment, ausgeruht
Nach einer Kraft die uns treibt
Nach einer Insel auf der wir sein können wie wir sind…
Oder mindestens nackt zu zweit
Aber wir Ruhen nicht, wir sind getrieben, auch von denen die wir lieben
Wir opfern all unsere Zeit wofür?
Einen Hauch…

Wir leben in unseren Vorstellungen,
Mauern der Stille um uns
was wir nicht hören wollen
dringt nicht hindurch
Wir zweifeln so laut,
dass wir die Liebe überhören,
die sich immer zuerst nur
zu Flüstern traut
und darum laufen wir viel zu schnell
zurück in die alten Muster
und lassen uns immer wieder verführen
von dem was uns vertraut…
Trotz all meinem Schmerz,
werde ich Dich immer lieben…
Leider war Deine Liebe zu mir,
dagegen nur ein Hauch…

Deine Augen

Ich kann lesen
Ich kann spüren dass Du ertrinkst
In Deinen Hoffnungen und selbst gewählten Untiefen versinkst
Du bist unterwegs manchmal
Aber oft bleibst Du auch hinter Deinen Mauern
Du bist optimistisch manchmal
Aber oft siehst Du auch überall das Negativ lauern
Du kannst Dich nicht befreien
Du kannst nicht den Moment genießen
Warum nur?
… kannst Du nicht ganz einfach, Deine Augen schließen…

Der Spielmann

La, la, la,… la, la, la,
Ich kannte ein Mädchen so wunderbar…

Du weißt es schon
Ich spiele gerne
Für Dich ein Lied
Bis tief in Deinem Schoß
Wie auch aus weiter Ferne
Ich singe Dir von unserer Liebe
Doch hörst Du nur wie rauscht Dein Blut
Du bist, Du weißt es schon sehr gut
Mein steter Quell Inspiration
Dein Lachen, Deine Brüste
sind mein Lohn
und keine mich im Leben je so küsste.

La, la, la…la, la, la,
Ich kannte ein Mädchen so wunderbar…

… so gerne hätte ich noch
viel Zeit mit Dir verbracht
und Dir Geschichten vorgelesen …
jetzt lieg ich hier und seh die Wolken ziehen,
denke an die vielen wunderbaren Momente mit Dir…
nur die Sonne wärmt mein einsames Herz,
ich schließe die Augen und träume davon,
dass Deine Hände mich ganz zart berühren
und flüstere komm…

La, la, la…la, la, la,
Ich kannte ein Mädchen so wunderbar…

Der Regen von oben

Jeden Tag fällt Nass
Auch wenn es trocken bleibt
Die Zweifel sind menschlich
Auch wenn sie kosten Zeit
Die Hoffnung sie quält uns
wie ein Gefühl
Dabei ist sie nichts als nacktes Kalkül
Und das ist nicht viel wert
Denn wird sie nicht erwiedert
Bleibt sie ein stumpfes Schwert.

Wir kommen immer ins Schwitzen
Wir wollen unsere Namen in den Lebensbaum ritzen
Aber die wachsen auch irgendwann zu
So wichtig sind wir nicht
Vielleicht bleibt von uns nur ein Gedicht
Regen wird es immer geben
Wasser ist der Stoff des Lebens
Wenn wir uns auch dann auflösen irgenwann
War doch nicht jedes Wort vergebens
Wenn wir es jetzt wagen,
der Welt unsere Meinung zu sagen.

Ich bereue

Alles und nichts
Es ist nur ein Gedanke für Dich
Auch wenn Du die Augen davor verschließt
Mein Spiel war stets nur ein Tanz auf der Angst
Eine Suche nach dem ganz besondren Gefühl
Ein verzweifelter Schrei
und ich hab Dich verletzt, verzeih…
Doch ich bereue niemals die Suche nach Dir
Ich bereue niemals was ich gefühlt
Ich bereue nicht das ich so bin
Ein sanfter, liebevoller Fuchs, so dumm
Doch ist mein rotes Fell nur Kostüm,
es steckt in Wahrheit Dein Löwe drin, brumm, brumm
Wie konntest Du das bloß nicht durchschauen
Nie Deinem Herz wirklich vertrauen
Mein Lied hat immer nur nach Dir gesucht
Und auf ewig traurig es Dich noch ruft
Meine Sehnsucht bereue ich wohl kaum.

Doch all meine Angst war immer auch ein Antrieb
Ein Quell von Poesie und Inspiration,
erhöht durch Deine Liebe, Deinen Blick,
durch Deinen Kuss und Dein Verlangen…
Meine Angst war mein größter Mut
und meine Hoffnung, mit Dir viel mehr davon zu erlangen.
Gemeinsam etwas zu finden und zu binden,
was wunderbarer ist, als alles je zuvor.
Hatten wir für dieses hohe Ziel,
nicht noch viel zu wenig Zeit…
Es machte uns beiden Angst ich weiß, doch wäre ich
niemals in die Vergangenheit zurück geflohen davor
Das auch Du mutig bleibst, hatte ich fest geglaubt,
doch seh ichs ein, ich wahr ein armer Thor,
der einzig den naiven Glauben an die bedingslose Liebe,
immer wieder bereut.

Vorbei

der Sonne entgegen
will ich schweben und leben
mich nicht ergeben
den selbst gemachten Zwängen
meine Träume nicht verdrängen
meine Lust und meine Liebe
werde ich nur noch jener schenken
die nur an mich will denken
und keinen anderen im Herzen trägt
es ist vorbei, ich bin frei
wer mich nicht haben will
hat seine Chance vertan
und soll sich doch ergeben
in ein langweiliges
Jedermannleben.

Zur Wahl

Auf hohem Niveau jammern sie
und sie wählen jammernd
Will ich darüber nachdenken?
Mein Kopf ist schwer genug von Sorgen
Aber ich muss es tun
Ich muss es rufen in die Welt
Deutschland fällt unter die Barbaren
Die eigenen wohlgemerkt,
die alte bekannten…
Es gibt genug Probleme, wahrlich
Außer denen, die sie sich auch noch einreden
Das ist leider in der Politik so,
wie im wahren Leben.
Gute Menschen, gibt es sie noch?
Oder sind wir alles Egoisten
Auch die Gutmenschen sind es
Und die Bösen sowieso
RAUS! rufen sie, egal wer
Sie wählen in selbstgerechter Wut
So hirnlos wie verantwortungslos
Und das nicht etwa weil sie schlecht leben
Nein, aus offenbar schierer Langeweile eben
Gute Nacht Deutschland…

Mit Menschen

Menschen eben
Voller Urteile, Vorurteile, Vorstellungen,
Hoffnungen, Ängste…
Sie glauben gerne an etwas
Sie strecken sich nach dem Himmel
Sie sehen, spüren gerne, was garnicht existiert
Aber es schlägt ihnen trotzdem auf den Magen
Tränen, meine Tränen sind auch eigentlich nicht da
Sollten sie nicht,
denn eigentlich wollte ich nur Lieben
Aber die Dinge kommen anders als wir hoffen
Nicht so selten
Vielleicht lerne ich ja daraus etwas
Vielleicht auch nicht
Aber die Menschen habe ich erfahren
Anders, ganz und schön, auch fremd,
das war wichtiger als alles
Zu reden, schreiben und zu spüren
auch den Schmerz und das Verlieren
Das lässt uns existieren, weiter leben…
Mit den Menschen.

Das Schöne

Wir streben nach dem Schönen
Finden es oft nur, in der Natur
Wir bewundern die Blumen
Wir berauschen uns am Wald
Auch der Winter ist schön,
wenn auch kalt
Wir beten die Sonne an
doch bringt sie uns auch ins Schwitzen
Die Berge sind gewaltig
Die Meer stehen für Weite
Alle Tiere sind besonders
Manche rühren unser Herz
Andere stehen uns so nah
zwischen Liebe und Gefahr
Unsere Sinne sind süchtig
die Schönheit zu spüren
auch wenn wir andere Menschen berühren
Doch wir fürchten uns auch
Wir misstrauen dem Gefühl
es bereitet uns oft eine süße Qual
Darum flüchten wir uns lieber
in das was normal
Das bietet uns Halt und fordert
nicht all unsre Kraft
selbst schön zu sein
Das Fleisch ist schwach und
unser Geist zu klein
um sich von dieser dummen Angst zu befreien
das Schöne zu lieben
und einfach nur glücklich zu sein.

Danach ist davor

Gedanken zwischen Erinnerung
und weiter leben,
ich weiß da ist viel Kraft in mir,
ich kann tanzen, laufen, schweben,
allen die zu mir kommen viel Liebe geben…
echt und ganz,
weil ich mit der Erfahrung wachse,
besser werde, überfliege
und das alte Zaudern, Zweifeln,
die Angst vor Großem, in mir besiege…
darum drehe ich an der Welt,
hungrig, mit Humor und Empathie,
verspielt, verträumt,
weiß ich jetzt, ich lebe
und spüre dass ich soviel habe gewonnen
wie keiner sonst,
von den Menschen die mir einmal waren nah,
sie sind in mir alle noch da
und über den Mut das Leben zu genießen
werde ich immer glücklich sein
und im Herzen bleibe ich so eben
nie allein…

Sturm

Der Herbst kommt!
Wir wissen es schon lange
Und viele von uns macht das bange
Sie fürchten sich
Vor dem Sturm, dem Getöse, der Kälte
Doch ich liebe diese Unruhe
Sie weckt mich auf
Aus der Lethargie des Sommers
Ich nehme sie als Schwung mit
in die nächste Zeit,
bleibe lebhaft, neugierig und
gewinne Energie und Kraft daraus
Ich fürchte mich nicht vor dem Herbst des Lebens
Ich sehe darin die bunte Schönheit der Natur
Ich will mich nicht vergraben, binden oder verstecken
im welckem Laub
Ich will raus und atmen, küssen und träumen
unter Apfelbäumen
auch alleine ist das schöner als gefangen sein
in Ängsten und alten Geschichten
Viel schöner…

Glück

… so selten finden wir,
was unser Herz oft selbst
vorher nicht genau weis …
und oft erkennen wir es gar nicht,
denn unser Kopf ist voller Wünsche,
Vorstellungen und Weltbilder,
Ängsten und Hoffnungen, die uns blenden,
wir lassen das Glück unerkannt vorüber ziehen
und erst wenn es fort ist,
spüren wir die Leere die es hinterlassen hat,
doch nur selten wollen wir sie uns eingestehen,
wir machen uns immer weiter vor,
das wir einen sicheren und festen Weg beschritten haben,
denn das Glück war ja anstrengend,
man musste ihm Zeit lassen,
es musste gelebt, geliebt, gehalten, getrieben,
ausgehalten werden…
viel zu anstrengend für ein Leben…

Mutter

So vieles ist wichtiger als du,
So schnell geht das oft
So wenig Zeit bist du uns wert
Aber du bist keine, die sich beschwert
Du hälst durch, du bist stark
Du warst immer autark
Doch jetzt ist es vorbei
Du vergisst und das ist wie böse Zauberei
Alles verschwindet in dir
Zuletzt wir
So vieles drückt mein Herz
Doch Du alleine bist es Wert, den Schmerz
Immer hast Du zu mir gehalten
Warst mein Halt und meine Kraft
Auch noch jetzt, bleibt in mir das Gefühl,
wir haben viel gemeinsam geschafft
Doch irgendwann kommt das Ende doch
Wenn ich darüber schreibe
wird es irgendwie ein bisschen leicht
und doch bleibt die Verzweiflung in mir
unerreicht.

Wer bekommt den Hund

Tja, auch wenn man im Guten geht
schon vieles zwischen einem steht
Die Freiheit die man gewinnt
hat doch einen faden Beigeschmack
So viele Jahre stand man zusammen
war verbunden, verschlungen und dann…
Vielleicht gab es schon Zeichen von Anfang an
Bestimmt, wollte man sie übersehen
Denn Zweisamkeit ist schön.
Aber mit den Tagen
musste man auch die Sorgen gemeinsam tragen
Das funktioniert nicht immer
Es wird leichter manchmal,
wenn man sich nicht erdrückt
Wenn man sich gegenseitig erkennt
und genügend Freiheit gönnt
Aber irgendwann ist dann doch,
auch wenn man sich Zeit genommen hat
einen fairen Weg zu finden,
der Punkt sich zu überwinden erreicht
und dann, geht es leicht…
Schöner sogar, wenn man sich auf
etwas Neues freuen kann
Tja, wenn dann…

Meine Kinder

Sie verbinden
Sie sind meine Sorgen
Sie sind genauso wichtig wie alles andere Gefühl
Ihre Blicke, Berührung, ihre Streitlust bedeutet mir viel
Auch wenn ich mich noch selber suche
Auch wenn ich noch nicht genug vom Leben hab
Ihr Leben ist mir alles wert
Auch Verzicht und in jedem Fall Vernunft
Meine Interessen gehen nicht vor
Ich brauche auch sie zum glücklich sein
Das geht nicht ohne sie
Nur geht viel mehr mit ihnen immer
Ich habe ihre Liebe ganz grenzenlos
Doch bin ich sie nur wert,
wenn sie es Tag für Tag auch spüren
Nie möcht ich das verlieren
Und trotzdem ist mein Sehnsucht nicht erschöpft
mein Herz hat Platz für einen weiteren Schatz
der mich um meiner selbst willen liebt
und mir die Stärke und Leidenschaft gibt
das Leben zu genießen
Doch bleibt das wohl nur lächerliche Fantasie
So eine Frau finde ich nie (wieder).

Scheiße!

Mein Leben geht weiter,
kreuz und quer,
rauf und runter,
rein und raus,
angezogen, aufgezogen, alles gelogen…
sowieso mittellos, hilflos, willenlos…
was mach ich mit meinem Herzen bloß?
Wenn man aneinander vorbei dichtet,
was bleibt dann,
außer der Hoffnung auf besseren Sex…
ich verliere viel und du auch ein bisschen hoffe ich,
aber nicht den Dickkopf…
alles was man lieben kann an Dir bleibt Dir…
aber ich nehme die Erinnerung mit,
mit meinen Augen,
sie gehört mir allein
und wird auch immer mir
den Atem rauben…

Selber Schuld Fuchs…

Der Herbst wird einsam
Vielleicht auch bunt
Zeit ohne Bindung
Freiheit ist gesund
Wenn man sie irgendwann wieder findet
Ferien von der wunden Seele
Ich fürchte aber,
es bleiben leere und schwere Tage
Antriebslos, appetitlos, schlaflos
Wie übersteht man sowas bloß?
Der Fuchs hat das nie gekannt
er streifte frei und voller Ernergie durchs Land
bis ihn die Liebe fand
Doch war sie treulos, ohne Geduld
weil er der Fuchs war,
selber schuld.

Kraft in uns

Keiner ist nur Liebe
Jeder kennt den Zorn,
den Schmerz
die Triebe…
Aber um uns herum ist Schönheit
In jedem von uns steckt Kraft
Wir können verzeihen
Wir können das Gute finden in uns
Wir müssen nicht sterben für unsere Sünden
Wir sollten unsere Zeit nutzen
um Liebe zu geben und Menschen verbinden
die uns etwas bedeuten
Ein volles Herz kann viel
und kann es immer wieder
Es ist wie ein Spiel
in dem wir den Blick halten müssen
auf das Gefühl,
dann gibt das Leben uns auch
vom Glück, einen Hauch.

Kalt vergeht

… der Winter ist nah,
er droht mit weiter Leere
und ich spüre seine vibrierende
Kälte schon,
sie kämpft in mir um ihr Recht,
mit der heißen Erinnerung des Sommers.
Jedes Jahr findet sein Ende im Taumel der sterbenden Natur,
dieses besonders…
ich suche die Meditation und den Schmerz in mir,
aber über allem steht die Liebe,
die ich empfangen und gegeben habe
keine Sekunde bereue ich davon
mein Feuer bleibt,
so kann mein Herz nicht gefrieren
es ist zur Wiedergeburt bereit…
jeder Zeit.

Hoch oben fliegen

Mut geht in alle Richtungen
Ich verstehe dass alle fort wollen
in die Welt, um Neues zu finden
und doch…
Ja, auch meine Gefühle wollen fliegen
Mit breiten Schwingen
Wind und Wolken bezwingen
und doch…
Von oben kann man endecken
das alle Wege auch wieder zum Anfang zurück kehren
das die Erde rund ist
Sie hat keine Ecken!
Verlorenes findet sich wieder
Vor der schönen Erinnerung
kann man sich nicht verstecken
Manchmal sogar sehen wir sie in neuem Licht
Was auch mit uns passiert,
uns berührt, uns verführt hat
Es ist noch immer in uns und echt
Es gibt uns die Kraft sich zu entscheiden,
doch manchmal wäre es besser gewesen zu bleiben,
diese Ahnung ist von hier oben
einfach nicht zu vertreiben.

Unsere Freiheit

Schauisland…
wem sind wir verwandt,
unsere Pflicht ist es nicht,
wir vertrauen denen die wir kennen,
eine Hoffnung,
ein Enden,
ein Beginnen,
wir treiben fort voneinander
und doch bleibt ein Rest in uns,
der wiederkehren mag,
was wir auch jetzt tun,
ist in unserem Vielsein ein rohes Ei,
zerbrechlich schön und kann darum wieder vergehen,
Gefühle wühlen in uns
und aufmerksam horchen wir auf das,
was die anderen denken,
interpretieren und beschränken unsere Freiheit selbst,
warum bloß?
Aus Furcht ganz alleine zu sein
und klein und verloren,
dabei sind wir mit Stärke geboren,
an Deine glaube ich fest,
wenn wir nicht verlernen zu lachen,
schaffen wir vom Leben auch noch den Rest,
vielleicht doch irgendwann
gemeinsam.

Heimat

wildes sterbendes Paradies,
ein Ort der Erinnerung,
der ewigen Rückkehr,
des Immerwaldes,
der dauernden Kindheit,
kalter Wind der Vergangenheit,
ewiger Blick in die Ferne,
in der ich gefangen bin,
aber meine Gedanken bleiben
verwurzelt, verbunden, verwunschen …
hier stirbt ein Paradies,
aber es ist noch eines…
umgeben von gieriger Moderne,
bewahrt wie in einem Traum der Hoffnung auf Rückkehr…
wie ein Symbol des ewigen Scheiterns der Menschheit…
aber wäre das so tragisch?

Zeit

… ist wichtiger als Wut
Manchmal weiß man nicht was man tut
Manchmal sind Gefühle stärker als alles
Manchmal spürt man den Schmerz zu gut
Aber was kann alles verzeihen,
wenn nicht die Liebe…
Die Zeit ist dabei das wichtigste Gut
Sie lässt uns die Wahrheit erkennen
Sie raubt uns den Schleier vor den Augen
Sie reißt herum das Steuer
und hilft uns den Weg zurück
den wir oft selbst gewählt fahren zum Abgrund
die blinde Fahrt ins Unglück
Die Zeit befreit uns von dieser Show
in die wir uns haben ziehen lassen
von denen die uns nicht wirklich lieben
sonst hätten sie uns nicht nur einmal verlassen
Es tut so gut, wenn wir die Augen endlich öffnen
und sehen, es bleiben uns jene zum Glück,
die in ihrem Schmerz uns nur noch mehr lieben
und uns alle Fehler vergeben
Aber je früher wir das erkennen,
verlieren wir keine Zeit,
für die wahre Liebe,
in Unendlichkeit…

Der Turm

Den Blick nach vorne,
nicht zurück
Da passiert so viel
was mir war zuletzt aus jedem Blick
Wer regiert denn nun,
in dieser Bananenrepublik?!
Auch auf der großen Bühne
spielt die Vernunft verrückt
Vernunftehe nennt man das wohl
Dabei sein ist alles
egal ob das Gefühl stimmt…
Am liebst wär ich wohl im Turm
Mit meinen Gedanken eingeschlossen
Dann könnten sie sich nicht
gefährlich ranken und
treiben wilde Possen
Ich sollte warten,
den guten Willen loben
Vielleicht kommt ja was raus
dem wir doch verbunden sind,
wenn auch wir lieben werden nicht
diesen Teufelspakt
Denn um zu funktionieren,
müssen sie zu viele Kompronmisse anrühren
Auf der Strecke bleibe ich gewiss
und die Natur,
aber was ist das schon wert
eine Erinnerung nur.

Relativ

Manche Dinge werden relativ
Wenn man sie mit Abstand betrachtet
Doch es läuft was schief
Wenn wir unseren Gefühlen nicht vertrauen
Sind sie in Wahrheit auch nicht tief
Was wir durchs Leben erleben
Ist unserem eigenem Blick ergeben
Wir erkennen oft erst spät
Wenn überhaupt, dass wir uns selbst
der Objektivität haben beraubt
Nicht selten sind wir sowieso
Kinder der Gesellschaft,
Was sie uns als normal vorgibt,
nur macht uns froh…
Wenig gelingt uns das zu relativieren
Die Angst anders zu sein, lässt uns,
nach dem, wie es zu sein hat, parieren
Manchmal reicht das auch für ein
braves, angepasstes Leben
So ging es mir selbst lange eben
Doch irgendwann hab ich erkannt
dass ich mehr Freiheit brauche
Das mir relativ gut nicht genug
Und diese Freiheit macht mich
auch jetzt nicht mehr bange,
sonder sie macht mir wunderbar Mut
Mein Leben ist nun reich und
einem sanften Schweben gleich
Doch ich weiß es auch,
dass es mehr, als alleine frei sein braucht
Nur gemeinsam frei, ist wirklich schön!
Vielleicht finde ich ja irgendwann doch eine,
die das auch wird verstehen.

Im Tempel

… Tanz der Geister in mir
alte und neue lassen mich träumen
das Leben begleitet uns
die schönen Dinge und die welche sich verkleiden,
mit denen wir leiden
unter den Bäumen
Aber was sie auch sind,
sie stiften in uns eine Sehnsucht
Sie verbinden unseren Verstand
mit dem Herzen und der Hand
Wir bauen einen Tempel
in all unserer Zeit und beten
für Geborgenheit, um in uns,
in den Anderen, wenn sie bereit
eine Liebe zu wecken
die aber nie halten kann,
wenn wir sie in einen Tempel stecken
Nur wer ihr Freiheit gibt,
bekommt sie zurück und wird ewig geliebt
Das wäre Glück.

Der Kuss einer Frau

… ist nicht immer ein Kuss
was ich verstehe, was Sie sich denkt,
ist oft eine ganz andere Welt
Ich brauche Geduld,
genau zu wissen, ob sie mir schenkt
noch mehr, oder ob danach Schluß!
Ich wünsche mir mehr so sehr!
Aber wie immer sitz ich im Zimmer
und meine Gefühle sind ein Gewühle
Bald weiß ich selbst nicht mehr was echt
und was ich mir einbilde und wirklich fühle
Der Unterschied verschwimmt,
die Wahrheit zu finden gelingt mir ganz schlecht
Alle Frauen sind anders und doch wieder gleich
Sie sind alle besonders und facettenreich
Das macht sie als Mann zu verstehen,
nicht wirklich leicht
Vielleicht will ich zu viel,
vielleicht will ich zu schnell
Sie fliegen mir zu und sind doch wieder weg,
bevor sie all meine Facetten entdeckt
Flatterhaft wie Schmetterlinge,
zögerlich und unentschlossen…
Doch ist es mal andersherum,
werd ich stetig bedrängt zu einer Entscheidung
Frauen, so sehr ihr Wesen mich entzückt,
sind doch irgendwie alle verrückt.

Tiefe

Ob wilde Hexe, ungebunden
ob reife Schöne, unentschlossen
ich koste sie und suche sie
ein schönes Spiel
Herz verloren, mehr als oft
Doch ob es nochmal
so leiden kann
Kommt das Gefühl an Tiefe rann
Was ist das was ich will
Was kann mir sein das Ziel
Oder ist Bewegung mehr
Ist die Vielfalt das Ideal
Sind wir alle austauschbar
Nur wenn man sich die Zeit nicht nimmt
Den Menschen wirklich zu erkennen
Wenn man oberflächlich schnell
nur will irgendwen gewinnen
Dann kann man nicht auf Dauer glücklich
sein, es wird in uns zerinnen
Ich spüre es dagegen ganz
das verlorene ebenso
wie jeden neuen Tanz
Zurück bleibt mir Erinnerung
tief und schön
sie lässt mich nicht leicht zur Nächsten gehen,
wie lange, wird man sehen…

Ehrlich

… ich bin zu ehrlich hier
wie im Leben
das Netz lügt nicht
meine Gefühle leben
sie sind wahr und schwer zu ertragen
auch für jene die sie zu lesen wagen
ihr seit frei
und ich weiß, auch in meiner Wahrheit
ist mein Blickwinkel dabei
doch er ist ehrlich
und kommt aus dem Bauch
keine falsche Lüge
kein Nebel, kein Rauch
ich gebe mich komplett preis
das fällt auf mich zurück, ich weiß
Aber hättet ihr lieber
einen der sich verhüllt
eine Marionette die euch was vorspielt
Ich weiß ihr flüchtet gern selber
in die Illusion
im Leben, in der Liebe
weil das ist die weit verbreitet Droge
ich wage hier mehr
und mein Herz ist noch lange nicht leer
ich schütte es euch aus
dann kommt eben Schmerz mit raus…

Warum nicht?

Zu unseren Gefühlen stehen steht uns gut
Wenn wir mehrere lieben was ist daran schlecht?
Warum sollen wir das Schöne in uns unterdrücken
es könnte unser Leben doch so entzücken.

Unser Herz weiß noch wie es sich anfühlte
Unsere Hände kennen die wunderbaren Formen
die Zarten und die Enormen…
Unsere Lippen den Atem
Unsere Zunge den Geschmack
Unsere Nase kann riechen,
was uns fehlt Tag für Tag.

Warum nicht all das immer und wieder genießen
Wer sagt uns, dass es verboten?
Nur verklemmte Idioten!
Und Treue ist keine Tugend,
sie ist nur ein Verließ unserer Freiheit
und Grab unsrer Jugend.

Wenn Dein Herz und Deine Sehnsucht Dich zu mir drängt
Weißt Du ohnehin schon,
Du hast Dich an den Falschen verschenkt
Mindestens aber, ist er nicht genug
Sei frei, beende den Selbstbetrug
und lebe die, in Dir unterdrückte schöne Gier,
mit mir.

Diktat im Kopf

… es ist doch gut
es ist nur gut
wenn IHR es gut finden tut
Ich bin wie IHR
schaut her
Ich bin nicht allein
das darf nicht sein
Ich will wie ALLE andern sein
Was Glück ist, bestimmt nur IHR
Ich bin lieber ein Herdentier
Als das ihr andern Ziegen,
mit dem Finger zeigt auf mich
Das macht mich so unglücklich.
Bäh, die hat keinen Mann!
Bäh, schaut die Zicke doch an!
Bäh, die macht Ehebruch!
Bäh, die hat Sex genug!
Bäh, wir platzen gleich vor Neid!
Und Du sagst nicht,
egal was ihr da schreit,
ich will wirklich glücklich sein.
Nein, nein, das willst DU nicht
Die Chance war da, einer war frei
zugegriffen, einerlei…
Und endlich bist Du wie SIE
Egal ob Zweifel Dich plagen
Egal ob er nur ganz gut
Egal wie lange, egal wieviel Gefühl,
hier nur Schwamme,
hauptsache irgendein Mann, aber DIR.
Die wirkliche Liebe
opferst Du gerne dafür.

und das Problem ist größer…

Emanzipation

… wo?
Ich treffe nur Frauen,
deren höchstes Lebensziel ist
sich einem Mann zu unterwerfen,
nur ein Teil zu sein
Ihr Leben seinen Kindern, seinem Haus,
seinen Interessen zu geben
…ganz devot eben
Und dabei in stetem Kampf
gegen Geschlechtsgenossinnen zu siegen
IHN als erste zu kriegen
und zu behalten
… andere Weiber auszuschalten.
Wo ist da die eigene Freiheit,
das eigene glückliche Selbst geblieben
…sie merken es nicht,
sie sind über Jahrtausende konditioniert
Und selbst die, welche darunter
schon schrecklich litten,
wollen sich immer möglichst schnell
auf dem Markt wieder anbieten
… denn ausgeschlossen sein
von der männlichen Gunst,
ist ihre größte Pein
und noch schlimmer, das Gespött
anderer Weiber zu sein…
Dafür opfern sie jedes freie Gefühl
und reden sich sogar ein,
damit glücklich zu sein.
Ist das Emanzipation?
NEIN!

Freundschaft plus

… das geht
ich bin gewiss, wenn man
sich frei macht aus allen
Zwängen, in die man sich lässt drängen
Sich schreiben, dichten, treffen,
bei einem netten Essen
Mal nur schöne Dinge tun
Spazieren gehen, auf Decken ruhen
Mal sich trösten
Mal sich mit einem Lachen streiten
Man ist ja nicht so nah
Man kann wieder ins eigene Leben gleiten
Stress muss man nicht zusammenlegen
Sondern kann trennen, objektiv
Und wenn es sich dann mal ergibt
wird als plus, auch schön gefickt.

Kompliziert

… ist das Leben und die Liebe immer
hat man nicht sonst auch genug Stress?
Ich offenbar nicht!
Die menschliche Seele vibriert eben gerne,
zumindest meine.
Aber da bin ich nicht alleine, ich weiß
Was wir auch entscheidet zu fühlen, ist gut!
Denn es kommt immer aus einer Mischung
aus Angst und Mut.
Wir könnten es uns leichter machen,
aber für jeden ist etwas anderes leicht
Ich muss meine Ungeduld zügeln,
habe ich doch schon so viel erreicht
Bin aber noch unersättlich,
weil schon viel Zeit vertan in meinem Leben,
mit dem was andere für wichtig hielten.
Nichts bereue ich davon,
aber viel mehr wäre möglich gewesen
Jeden Tag! Vergeben wir tausend Chancen
Weil Angst fressen Seele auf
Manchmal nur um Nuoncen verpassen wir
eine wunderbare Erfahrung mehr,
das fühle ich gerade so schwer wie nie,
da hilft mir nur, die Poesie.

Freier Wille

…was ist das?
wir denken manchmal zu viel,
manchmal zu wenig
Selten treffen wir es richtig,
oder nur intuitiv,
aber auch das geht oft schief
Freier Zugang, freie Meinung,
sind wir wirklich frei,
ist nicht wahnsinnig viel
Beeinflußung dabei?
Von irgendwem,
dem wir zufällig begegnen,
was wir zufällig lesen
Beeinflußt nicht schon
der erste Eindruck unser Wesen…
Unbewußt sind wir oft schnell dabei,
etwas zu entscheiden,
eine eigene Brille zu tragen
die doch nur geliehen
Und es gelingt uns kaum,
dem zu entfliehen,
sie wieder abzuziehen
Einzig was uns bleibt,
ist der Erhalt unserer Zweifel,
nur wenn wir unseren Weg
auch immer hinterfragen
Herz und Verstand in einer Hand
dann dürfen wir es wagen,
dies ist mein freier Wille,
zu sagen.

Frieden

… wo ist er geblieben
jedes Jahr neu, probieren wir diese Hoffnung
mit Lichterglanz und Mummenschanz
Brutal zerstört wird sie vielleicht auch diesmal
und das nicht nur anderswo…
Da wo Frieden nur ein holes Wort ist, sowieso!
Der Krieg lebt immer in unseren Köpfen
Wir erleben ihn Tag für Tag
…in Neid, Hass, Missgunst, Ausgrenzung
ist er tief verwurzelt.
Menschen leiden und quälen mit anhaltender Lust,
ob ohne oder mit Gott, ist dabei Jacke wie Hose,
jedes Friedensbekenntnis ist nichts als heiße Luft!
Wenn das menschliche Ego uns lenkt
… in Angst, Hoffnung, Trauer, gemäntelt
jeder gute Wille sofort verpufft…
Was für ein Possenspiel treiben wir auf dieser Welt
Wo nur das Recht des Stärkeren zählt
… Frieden war nie!
Wir müssten ihn neu erfinden
… es wird höchste Zeit.

Schnee

…bedeckt das Jahr
sind wir am Ende?
In vielen Bereichen scheint es
als wären wir in einer steten Hysterie
gefangen.
Unser Leben ist multimedial, digital, banal
Was lebt in uns noch analog
Wir schauen auf die Mächtigen
Aber wir vertrauen ihnen nicht!
Was wir wissen ist nur ihr Gesicht.
Doch leben auch wir anders
Sind wir nicht selbst schnelllebig,
oberflächlich, gläsern geworden
Wir jagen noch nach anolgen, altmodischen Zielen
Aber nichts gilt mehr
längst können wir es fühlen
Die Geschwindigkeit und Kraft
die uns durchs Jahr getragen hat
Lässt uns nach Entspannung rufen
Aber sie ist auch ein schwarzes Loch,
in das alle gern apathisch versinken
Nein, der Schnee birgt eben
kühle Befreiung und Licht.
Ich werde mich nicht in
ein dumpfes, ganz gut, ergeben
Ich will ein tolles, spannendes,
sich immer neu erfindendes Leben.
Wer das auch will, soll kommen
Er wird gerne mitgenommen.

Im Sumpf

… ihrer Gesinnung
schwimmt vieles
was nicht mehr still halten will
was SICH einzig und allein nur sieht
was wichtig sein will,
auf allen Kanälen.
Es geht gerne noch einmal wählen,
endlich darf es wieder Farbe bekennen
mit grölen, alte Parolen schreiben und nennen…
Sind es nur wenige Spinner?
Oder steckt im Sumpf unseres Landes
immer noch die so giftige Viper
Neu genährt aus unserer naiven Menschlichkeit,
mit Zorn und Wut und Hass auf alles andersartige
wieder befreit…
Wo sind die Institutionen,
die Wächter der Demokratie
Das waren sie nie!
Sie sind nur die wörtliche Executive,
jene die Gewalt sowieso ausüben,
haben wir schon immer gerne,
scheinheilig in Uniformen gesteckt.
Aber sie kommen aus dem selben Sumpf
Wen wundert also ihr Zögern wirklich
NSU; AfD; … Ungeist der Ungerechten!
Mitten unter uns sind diese Untoten erwacht
Sie waren nie echt tot
Aber bald wird es sein, unser kalt,
als links diffamierter Widerstand gegen sie.
Wenn wir nicht jetzt dagegen schreiben,
dichten, reden …
Wie NIE!

Freigeister

… davor fürchtet ihr Euch
Das sind jene, die aus ihrer
Erfahrung im Leben gelernt haben
Die etwas Neues suchen
Eine neue Gesellschaft
Eine neue Welt…

Frei, offen und manchmal
vor Glück trunken
Das darf nicht sein!
Das wollt ihr nicht verzeihen
Ihr klammert Euch an Eure Regeln und
Normen gegen all das,
was man nicht tut!
Und bleibt lieber ein angepasster
Biedermeier ohne Eier,
dafür mit affektiertem Hut.

Mann wie Frau, ihr wisst es genau!
Aber eingestehen könnt ihr es Euch
und anderen einfach nicht.
Obwohl ihr den freien Mut,
im Geheimen bewundert,
schürt er doch Eure irrationale Wut,
in der Glut der Angst,
dass dieser Geist, diese Sehnsucht,
auch in Wahrheit Eure eigene ist…

Ihr seit nur zu mutlos dafür!
Daher diffamiert ihr sie lieber
und schmort im eigenen Saft,
löffelt weiter munter,
die schon schimmelige Suppe,
mit verkniffenem Gesicht,
denn schmecken tut sie Euch schon lange nicht.

Aber die es auch nicht tun sind Kolonne,
also ist für Euch der Mond die Sonne!
Doch es ist nie zu spät,
sich endlich von diesem Unsinn zu befreien,
nur die Lebensuhr,
die man hat für schöne Momente nur,
läuft ab ganz ungetarnt,
sagt nicht, ich habe Euch nicht gewarnt.

Ich habe einen Traum

… aber ich weiß Du wirst nicht kommen.
vielleicht tun es dann andere
Mein Traum ist weit…
Er möchte glücklich machen
Aber die Welt liegt schwer auf unseren Schultern
und unsere Träume gleiten dahin unter weißen Schwingen
Ich verstehe das
Ich durchschaue auch alle Deine Fessel
Ich habe sie selbst lange genug getragen
Je länger man sich bindet, desto schwerer und
desto weniger kann man sie abwerfen,
besonders aber die freiwillige Bondage.
Ich weiß es, mein Name ist nicht Hase
Ich kämpfe mich doch auch durch den Schnee,
aber gemeinsam wäre es so viel schöner.
Was wäre gewesen?
Was könnte noch sein?
Wäre unser Entschlossenheit nicht so klein.
Ich habe einen Traum, da kehrst Du zurück
Deine ernsten Augen, dein Lachen
mich wieder verzückt…

Ich weiß dieser Traum ist einfach verrückt!
Doch vielleicht er mir schon bald,
mit einer anderen glückt?
Dann bist Du mich endlich los!
Aber Du darfst auf immer, ganz sicher gehen,
mit Dir wärs gewesen, auch ganz schön!
Es war nur ein Traum
und ich lass ihn jetzt stehen.

Im Papierkorb

… landen sie
die Ergüße meiner Poesie
Manchmal auch zurecht,
manchmal fliegen meine Worte viel zu hoch
und stürzen ab…
Wie im wahren Leben
Die Gedanken sind eine Treppe
Aber kein einziger war nicht echt
Er hatte seine Zeit
Und war das Tor zu einer Gelegenheit
Gern hätte ich sie alle genutzt
Aber nichts ist immer
Nur kann man immer etwas neues daraus machen
Es braucht eben Kreativität
Dann geht nichts verloren
Und kommt man scheinbar zu spät…
War der Reißwolf da!?
Auch nicht schlimm,
denn alle Worte sind noch in mir drin
… klar, ich muss ein bisschen lügen
Aber das kennt ihr ja von mir
Ich bin das rote Tier
Komplimente sind mein Revier.

…1,2,3

Gefühle sind seltsam,
vielfälltig, rätselhaft, besonders
… und 1,2,3 ist alles anders
ist alles vorbei, ist alles neu
Aber mehr noch habe ich wieder
was gelernt, ich hoffe es…
Lesen wir schon in unseren Augen
was kommt…
Es fühlt sich sehr gut an,
besonders mit dem Mund,
und scheint genau das zu sein,
was ich immer gesucht habe…
oder doch nicht?
Sie denkt so frei wie ich und liebt
bedingungslos …
bisher jedoch nicht nur einen bloß
So schön und doch,
schwebt noch im Raum
ist es nur Spaß oder doch Liebe
Ist es mir, ihr ernst oder doch
nur unsere Triebe…
Im Magen muss das noch bestehn
und sicher ist es noch kaum
Ich spüre meine Handbremse
im Herzen, gebildet aus Schmerzen
Und auch sie scheint überrascht,
war auf Liebe nicht gefasst…
Doch die Zeit wird sehen,
wir sollten offen und mit Geduld,
in die Zukunft gehen,
das wäre schön…

Bekanntes Porzelan

…wem macht ihr was vor
ist alles reines Kalkül und
Machtdenken und es geht wie immer
ums Geld, ums Waffengeschäft..
Viel Feind, viel Ehr in der Welt
Gut und Böse von beiden Seiten betrachtet
Bleibt im Großen wie Kleinen
der Antrieb der unter welcher Parole auch immer,
Menschen schlachtet
Die Angst, die Verletzungen, sind viele
Vergebung und den Anderen sehen nicht cool
Ob im großen Ganzen oder im Kleinen
Wir töten und wir weinen
Das Rad der Gewalt macht alle Herzen kalt
Wollen wir überleben,
ist nur Liebe die Lösung, sie ist alt,
aber hoffentlich verstehen
auch alle Elefanten das bald,
sonst wird es auf dieser Welt erst heiß
und dann, ganz kalt.

Auf zum Strand!

… da möchte ich hin
am liebsten mit Euch,
zum Liebe machen, Sonne, Lachen
Weg aus dieser Düsternis und Kälte…
Auf eine Insel mit Euren süßen Früchten
will ich flüchten…
Hier seit ihr dagegen wirklich flasch…
ihr dummen Refugees
Ich mach Euch aber gerne Platz
Nehme mit den Erfahrungsschatz
aus diesem wunderbaren Jahr
In dem ich entdecken durfte
wer ich wirklich bin
In dem ich spüren durfte wahre Liebe
und Leidenschaft, die mir
so lange schon gefehlt
Fragt sich, warum man sich ohne durch
die Jahrzehnte quält, so dumm!
Gut, es floss auch Blut
Aber dieser Aderlass tat wohl
Es ist immer ein Balanceakt,
will man das Leben wirklich erleben
und nicht nur ertragen
Mein Plan bleibt, etwas zu wagen
Und was auch geschieht,
ich habe endlich viel geliebt
was ich in meinem Herzen
jetzt auch darf, durchs Leben tragen
Es macht mich stark und schön
So soll es weiter gehen,
Zwanzigachtzehn…

Das Leben

… hat so viel zu geben
wenn wir uns trauen
wenn wir vertauen
unseren Gefühlen…
Doch wir drehen uns so oft im Kreis,
wir glauben einen Scheiß,
wir lassen uns blenden,
von unseren eigenen Zweifeln
die auf dem Mist der Gesellschaft reifen
und können schnell nicht mehr trennen
was wir wollen oder wollen sollen.
Doch mit Distanz schauen wir
manchmal auf diesen Teufelstanz
und könnten vielleicht lachen,
könnten uns auch treffen und verstehen,
würden da nicht immer auch andere im Wege stehen
und an unserem Leben drehen,
an uns reißen und beißen
und in unsere Ohren flüstern, lüstern…
Oft nehmen wir daher leider zweierlei Maaß
und verstehen keinen Spaß,
nehmen alles ernst und schwer
und sind auch nicht mehr fair,
am wenigsten zu uns selbst…
Das macht es schwer und verletzt sehr
Aber mit der Zeit wird auch das blaß,
genau wie die Liebe…
und voila, sucht das Herz was
Neues, schönes, junges, treues…
Einen neuen Mensch, der versteht,
worum es im Leben und der Liebe geht.

Wenn wir sterben…

…was wäre wenn,
der Kampf zu Ende wäre, plötzlich!
Was würde bleiben?
wenn wir uns nicht jetzt holen was
wir uns ersehnen
Warum nicht alles und nicht nur was
wir bisher für wichtig befunden
Warum haben wir uns so lange angebunden
Einen Weg zu leben finden, volles Risiko
maximaler Lohn!
Doch dabei geht auch was verloren,
das kennt ihr schon,
es gibt bestimmt Verletzte, Tote …
doch die Trauer ist immer auch eine
Neugeburt
In dieser dynamischen Zeit,
findet sich schließlich ein neuer Mensch
ein Homo Flexi
Der alte Mensch muss sterben!
Wir sind eine bedrohte Tierart, Insekten gleich
ALLES ist im Wandel
Gesellschaft, Natur, die Liebe…
Wer sich nicht weiter entwickelt,
bleibt im Universum auf der Strecke
und es beginnt im Kopf,
jetzt und nicht erst morgen,
müsst ihr anders denken.

Fifty shades of christmas

… bitte nicht normal!
denn normal Begegnen wäre banal,
doch sich besonders spüren, verführen
sollte normal sein.
Ein Fest der Liebe und doch so missverstanden
Ein Prophet kann jeder sein
und auch für seine Ideale sterben
Besser aber, es sind wirklich die eigenen…
Manchmal denke ich, ich bin Jesus
Halte immer noch die andere Wange hin
Mache alle anderen satt
Wandele mit meinen Gefühlen traumsicher
über das dunkelste Wasser
Warum nur sind uns Rituale so wichtig?!
Spontane Liebe, immer und überall,
nicht nur unbedingt unter einem Baum
oder nur mit neuen Dingen befriedigt.
Besser wir spüren sie durch süßen Schmerz!
In uns und auf unseren Lippen…
Jeden Tag ein Fest.

…und dann

warten auf die Rückkehr
aber ich spüre wenig
außer dem Verlangen nach Irgendeiner,
den Trieb das Spezielle zu spüren
immer härter, immer wilder
und so geht es dir auch.
Du hast noch mehr Erfahrung darin,
das macht dich sehr besonders
Aber in Deinem kleinen Herzen
suchst Du auch nach dem Einen,
nur die Angst bleibt Dir,
es gibt vielleicht keinen…
Nur verdrängst Du es gern,
denn Liebe zu spüren tut weh
Da sind wir beide gebrannte Kinder
Jetzt sind wir vorsichtiger
Du hast das schon zu Deiner Philosophie gemacht
Kannst aus dieser Nummer kaum noch raus
Wenn Du es nicht selbst willst
Aber Leidenschaft ist ja auch ohne Liebe schön
Immer wieder und wieder, egal mit wem
Da gelingt es Dir vielleicht nicht mehr
dich selbst zu therapieren,
trotz allem Studium der Psychologie,
Du erkennst es und bist doch hilflos,
denn das Leben ist immer eine Schlinge
Es heißt: „Zapple oder flieh!“

…Kunst

wie das Leben ist die Kunst
Alles in Bewegung,
bringt den Fortschritt uns
bringt uns Schönheit,
im Banalen, im Alltag, im Besonderen
dass wir immer suchen,
oder doch nur manche von uns?
Andere fürchten sich so sehr,
davor mehr zu erreichen,
Sie werden zu lebenden Leichen…
Aber ich weiß es ist schwer,
Angst fressen Seele auf
Nicht, dass ich das nicht auch kenne,
habe lange gebraucht mich zu befreien
und gegen die innere Angst anzuschreien!
Endlich laut und kreativ zu leben,
nicht nur auf Papier den Held zu geben.
Ich lebe mein coming out ab jetzt für immer!
Stürze mich mit Lust in den Dschungel…
Und doch bleibt in meinem Herzen
die Sehnsucht nach der großen Hummel,
in meinem Bauch.
Von ihr spürte ich schon einen Hauch
Doch sie war es nicht,
denn die wahre Liebe sie ist ein Gefühl,
das man alleine sofort als Kunst erkennt
und der man den Erfolg unbedingt vertraut…
Sie erfüllt uns ganz und gar,
sie gibt nicht auf, sie kämpft und
weiß um ihren ewigen Wert, an der kein Zweifel zerrt!
Und ja, sie wird mich finden, irgendwann…
Ich übe aber mal bis dann.

DREI Punkte am Ende,
stehen doch für einen steten Anfang
Liebe, Leidenschaft, Mut …
All das steht uns gut,
um mit Elan ins neue Jahr zu gehen,
mal sehen was wird dann wohl geschehen
Vielleicht Vergebung meiner Sünden
Vielleicht werden sie auch mehr…
Die Menschheit dreht sich,
in jedem Fall weiter um sich selbst,
auch wenn die Apokalypse kommt.
Ich hoffe Sohn es gelingt Dir
das ihnen aufzuzeichnen …
Meine Hilfe ist dir gewiss.
Aber dein Mut und deine Anstrengung ist gefragt
Jeder soll sich selbst erfinden
Vielleicht gelingt es dir früher als mir
Aber das Leben ist noch keine Waldorfschule
Wäre viel besser wenn!
So sehr die geld- und machtgeilen es auch bestreiten
und ins Lächerliche ziehen
Darum ist diese Welt auch wohl nicht mehr zu retten
Es gibt zu wenige von den Netten
Aber wer weiß was geschieht,
wenn wir kämpfen würden,
wenn wir die Wahrheit schreiben
wenn wir nicht nur in unseren Häusern bleiben
wenn wir demonstrieren für und nicht gegen alles
wenn wir unser Denken auf nur DREI Punkte beschränken,
dann könnten wir die Welt vielleicht
in bessere Bahnen lenken…

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